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dass dies nicht der Fall ist. An manchen Markstrahlen sehen wir sofort, dass eine tangentiale Dehnung stattgefunden hat, denn sie werden nach aussen zu stets breiter. Das Gewebe also, welches ursprünglich nur eine Breite hatte, so gross wie der Teil, der unmittelbar an dem Cambiumring liegt, gewinnt, jemehr es nach aussen gelangt, die stets grössere Breite, welche wir da an dem Markstrahl wahrnehmen. In regelmassiger Abwechselung mit diesen Markstrahlen sehen wir jedoch wiederholt einige, welche im Siebring ihre ursprüngliche Breite behalten haben. Wir können folglich schon jetzt sagen, dass die tangentiale Ausdehnung nicht tiberall gleichmassig stattfindet. Ferner fragt eï sich noch, ob die Siebgruppen in engerem Sinne (also die Siebteile zwischen den Markstrahlen) nicht tangential grösser geworden sind ? Sehr stark ist jedenfalls diese Ausdehnung nicht gewesen, denn wir sehen gerade nach dem Cambium hin diese Siebteile tangential stets zunehmen, sodass die damit abwechselnden schmalen Markstrahlen nach aussen convergieren. Die Cambiumstücke dieser Siebteile haben also nach aussen hin Schichten abgelagert, deren tangentiale Ausdehnung dem totalen Wachstum in periferischem Sinne des Geweberinges in welchem sie vorkommen nicht proportional verlief, — wenn sie überhaupt tangential an Umfang zunahmen. Wenn wir dies noch naher erforschen, so fallt es uns auf, dass tangentiale Platten Sklerenchym mit Platten Siebgefassen und Parenchym regelmlissig in radialer Richtung abwechseln. Schon die geringe Fahigkeit dieser Fasern zu wachsen lasst die erwahnte tangentiale Dehnung als unwahrscheinlich erscheinen, folglich ebenso die der radial

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