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damit abwechselnden Gruppen Siebgefasse und Parenchytn welche tangential diesselbe Ausdehnung haben und von' c enselben Markstrahlen begrenzt werden. Auch sehen wir nirgends, dass die der Oberflache naher liegenden Fasern tangential weiter sind oder auch nur stellenweise dunnere Wande haben, die auf eine spater erfolgte Zellteilung lunweisen könnten. Wir mussen also daraus folgern, dass auch dieses Gewebe nach seiner Bildung in der Richtung der Periferie hin nicht an Umfang zugenommen hat.

Aus der Form einiger Markstrahlen können wir noch ableiten, dass wenigstens ein Teil der erst schmal gebliebenen Markstrahlen sich spater tangential dehnt.

Sklerenchym-Elemente im Siebring werden oft Bastfasern genannt.

Dieser Ausdruck rüht daher dass „Bast" auch gleichdeutig mit Floem (siehe S. 52) gebraucht wird. Ubrigens herrscht im Gebrauch dieses Wortes viel Verwirrung und man thut am besten es möglichst wenig zu verwenden.

19®» PENSUM.

I. DER STENGEL. 7.

Struktur einiger Holzarten.

Der Stengel der meisten Dicotylen, sei es dass es Krauter, Gestrauche oder Holzgewachse sind, zeigt der Hauptsache nach denselben Bau. Die grössere oder geringere Weichheit des Stengels hangt hauptsachlich davon ab, in wel-

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