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chem Maasse sich dünnwandiges Parenchym im Verhaltnis zu dikwandigem Gewebe entwickelt hat. Abgesehen davon, dass zarte Stengel oft ein stark entwickeltes Rindenparenchym haben, gibt es haufig in diesen überhaupt nur wenige dickwandige Zeilen; auch im Sieb- u. Holzring und im Mark kann dünnwandiges Gewebe stark entwickelt sein.

Bei den gewöhnlicheren Holzgewachsen fehlt solches dünnwandige Gewebe gewöhnlich fast ganz.

Wir wollen jetzt bei einigen Baumen die Struktur des Holzringes, den Bau des „Holzes" also, naher untersuchen. Wir benützen dazu zunachst Praparate, wie diese im Handel

sind, und kontrollieren diese spater mit selbstgemachten.

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Der Hollunder (Sambucus nigra).

Querschnitt. Bild mit A.

Zwischen Reihen Zeilen, die in der Richtung der Reihe gestreckt sind (Markstrahlen) finden sich grössere Hohlraume und Gruppen dikwandiger Elemente. Jahrringe.

Bild mit D : i

In den verdickten MarkstraWzellen sehen wir Tüpfelkanale zuerst in den Langswanden; much innerhalb dieser Wande nehmen wir durch den ganzeii Zellenraum hindurch bei bestimmter Einstellung des Mikroskopes kleine Flecken wahr. Da diese bei einer Einstellung scharf sind, sind es vermutÜch auch Tüpfelkanale oder auch Inhaltskörner, die gegen die WTand anliegen. Da sie ferner bei niederer Einstellung eine Lichtconcentration darbieten und bei z. B. in Glycerine liegenden Praparaten bei einer gewissen Einstellung etwas rötlich erscheinen, so sind sie weniger brechend als die Umgebung. Es sind also wohl wirklich Tüpfelkanale. Da man die

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