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Holzparenchym). Man könnte demnach auf die Vermutung kommen, dass diese lebenden Zeilen dazu nötig seien, die Flüssigkeit in den trachealen Bahnen empor zu führen. Allein bewiesen ist dies damit nicht, da zugleich mit dem Absterben lebender Zeilen beim Uebergang zum Kernholz auch andere Veranderungen vorgehen, welche eine fortgesetzte Leitung verhindern könnten. So findet man oft, dass tracheale Bahnen durch Thyllen oder Harz oder andere „ Kernholzstoffe verschlossen werden. Die Ursachen welche die Aufsteigung des Saftes bewirken, sind übrigens ziemlich unbekannt, obschon eine Anzahl Faktoren,

die dabei wenigstens eine Rolle spielen, schon vorliegen.

Gewisse Baume werden, urn sie zur techischen Verwendung geeignetei zu machen, bis tief ins Holz hinein geringt, und zwar wahrend der Stamm nach steht, so z. B. der Djati (Teak)baum auf Java 2—3 Jahre von dem Fallen. Dies scheint davon verursacht, dass ein Stamm, der nicht mehr vollstandig genahrt wird, doch noch langere Zeit kümmeilich fortleben kann. In diesem talie wird zuerst alles, was fiir lebende Elemente nahrende Kraft besitzt, möglichst völlig verzehrt, wobei auch der Stamm langsam austrocknet. Dadurch verliert speziell der Spint viel von seiner Fahigkeit allerlei Insekten zu ernahren, und die starke Austrocknung bewirkt, dass wenn der Stamm umgehauen ist das Holz nur wenig seine Form andert. Ware der Stamm lebend gefallt, dann würde er in beiderlei Hinsicht sich in einem ungünstigeren Zustand befinden.

Die Markstrahlen haben vermutlich überall die Funktion die Stoffe, welche in f1 loem und Rinde abwarts geführt

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