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An ihrem natürlichen Standplatz wird letzteres bei solchen Pflanzen jedoch nicht leicht vorkommen. Abgesehen von diesen letzten Gewachsen (wo es nicht nötig ist) können wir also sagen, dass die Spaltöffnungen die Ausdünstung regeln: ist viel Wasser vorhanden, so stehen sie weit offen, im entgegengesetzten Falie sind sie mehr geschlossen. Sie regeln jedoch, wie selbstverstandlich ist, und sich obendrein experimentell bestatigt, auch das Maass der Luftcirculation, welche zwischen der Aussenluft und den inneren Gashöhlen der Pflanze stattfinden kann. Soweit man die Sache untersucht hat, fand man, dass die Spaltöffnungen im allgemeinen unter genügendem Zufluss von Wasser im Tageslichte offen, im Dunkeln geschlossen sind. Namentlich wahrend\ des Tageslichts ist mit Rücksicht auf die C-Ernahrung eine gute Gascirculation für das Innere der Pflanze notwendjg.

Innerhalb der Oljerhaut findet sich zwischen den Nerven hauptsachlich e|n Parenchymgewebe, das viel Chlorofyll enthalt. Wir s«hen, dass die Zeilen dieses Gewebes an der untern Seite%les Blattes viel lockerer liegen, viel ofrössere zwischenzellige Hohlraume haben als oben. Mit

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Rücksicht darauf nennt man das Gewebe an der Unterseite Schwammgewebe, das an der Oberseite, weil dessen Zeilen mehr cylindrisch sind, Palissadengewebe. In Bezug auf die Form ist bei dieser Pflanze der Unterschied zwischen den Zeilen an der Ober- und Unterseite jedoch nicht sehr gross.

Bei den Spaltöffnungen finden wir gewöhnlich unter der Oberhaut einen besonders grossen Intercellularraum: die sog. Athemhöhle. An manchen Stellen sehen wir unter

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