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des 15. und Anfang des 16. Jahrhundorts), weieher ganze Stücke aus Jordanus wortgetreu aufgenommen, die Amiahme eines Weiterreichons jener Nachrichtcn fast zur Gewissheit geworden. Im engsten Anschlusso namlieh au die eben wiedergegebenen Schlussworto uiisores Erzahlers berichtet Joliannes über die folgenden Schicksale des Elias noch ein Stückchen weiter und springt dann, offenbar jetzt erst von seiner Quelle im Stieh gelassen, sofort zu den Zeiten Gregors XI. (1370 78) übei; er crwahnt noch die Beilegung des Zwistes zwischen dem Orden und Elias und scliliesst den Bericht über diese Vorgiinge mit der Bemeikung: „Ibi etenim cronica a principio religionis facta finitur." An einer andera Stelle heisst es, „die Chronik des Jordanus reiche a principio ordinis . . . usque ad tempora Bonagratiae generalis [1279 83] et ïsicolai III. [1277—80], qui regulam declaravit57)." — Hat Jordanus nun auch nicht niehr selbst über die weiteren Éreignisse bis zur Zeit des Bonagratia erzahlt, — das Capitel zu Halberstadt, wo er seine Erinnerungen dictirte, fand 1262 statt, — so verdanken wir diese kurze Fortsetzung gewiss der Feder Balduins von Braunschweig, seines von ihm dazu beaultragten Ueberarbeiters, und somit würde Voigt's (pg. 4 und pg. 26 ausgesprochene) Vermuthung, als habe dieser „noch die siebziger, vielleicht die achtzigei Jahre des Jahrhunderts behandelt", die erfreulicliste Bestatigung erhalten.

Die durch Joliannes de Komorowo überlieferte Fortsetzung (Zcissberg, pg. 22 ff.) unterrichtet uns, dass die Brüder ilire Klagen übei Elias aufsetzten und dem Papste vorlegten. Dieser aber hiess sie eist den Streit möglichst unter sich ausmachen und die Yorwürte und Entgegnungen, also eine Art Protocoll, ihm zum endlichen Eutscheid dann vorlegen. Sie sollten in ihre Provinzen zurückkehren, — der viele Larin und das Gezank mochten ihm schon lastig sein, — und zwanzig gereifte und auserlesene Brüder besonders von denen, welche Untersuchuiigcn über die Reform des Ordens angestellt batten, sollten sic 4 Woclien vor dem Generalcapitel nach Rom entsenden, um dann hier über die Lage des Ordens Bestimmungen zu treffen58). Dieser Verfügung wird 1239 entsprochen und nach dem Rathe und Willen des Papstes Einzelues reformirt, wie auch verordnet, dass durch die Provinzialen in ihren Bezirken ein Capitel abgclialten werde. Auf dieser Versammlung zu Rom muss Elias nach siebenjiihriger Amtsjührung seine Wiirde

•") Diese Erklarung der Regel führte zu bedenklichen Unruhen und Spaltungeu im Orden, wubei die gemassigte Partei die Oberhand behielt.

*«) Davon weiss auch Thomas de Ecclcstou zu erziihleu und bei ihm tinden wir sogar eiuzclne Namen dieses Ausseliusses autget'ührt (pg- 45).

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