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spreclien deutlich gcnug die andoren Berichte und Wadding bemerkt mit Recht, dass es doch sonst sonderbar ware, wie er da noch hatte in Genua vor dem Papste erscheinen können mit der Hoffnung auf eine Wiedereinsetzuug. Paris anticipirte offenbar hier, wo er einmal über Elias sprach, dessen spfiteres Verhalten, zumal er in der Folge nicht mehr seiner gedenkt. —

Elias verblieb bei Friedrich bis zu dessen Tode, 1250. Ich möchtc last glauben, dass er den Kaiser noch auf dessen letzter Fahrt nach Sicilien (im November 1249) begleitet bat, welcher Umstand Bartolomeus Pisanus verführt haben mag, ihn dann auch auf dieser Insel sterben zu lassen;98) allen übrigen Nachrichten zufolge aber beschloss derselbo seine Tage in seiner Heimat Cortona.

Au Versuchen, den Elias dem Orden wieder zuzuführen, bat es nicht gefehlt. Von Eccleston (pg. 32) erfahren wir, dass Bruder Johannes von Kethene, (Guardian von London, spater Minister von Schottland, seit 1239 von Irland,) einst vor versanimeltem Convent für die Aussohnung mit Elias sprach und wenigstens so viel erreichte, dass er durch Brüder zum Gehorsam gegen die Kirche und zur Riickkehr in den Orden ermahnt werden sollte. Ueber ein etwaiges Resultat dieser Bemühungen bleiben wir hier ununterrichtet. Auch Salimbene führt (pg. 412) als „defectus tertius decimus fratris Heliae" mehrfache Anstrengungen an, welche in dieser Absicht Bruder Gerardus von Modena im Auftrage des sechsten Generals Johannes von Parma (1247 oder 48 bis 1256) vergeblich machte. Elias, anfangs zwar den Vorstellungen des Freundes nicht abgeneigt, wollte aber aus Besorgniss vor strenger Strafc uud aus treuer Anhanglichkeit zum Kaiser dann hartniickig nichts von einer Riickkehr horen, 99) „sed semper usque ad ultimum diem citae suae permansit in pertinacia sua

Ganz anders lauten jedoch die Ueberlieferungeu anderer Schriftsteller. So berichtet Wadding (tom. III. pg. 312 ff.) über die letzten Lebenstage des Elias in folgender Weise:

0B) Liber conform, lib. I. fruct. 9. fol. 92 und lib. II. fruct. 11. fol. 179.

B') Als Curiosum folgende Anecdote Salimbenes, die augenscheinlich darauf berechnet war, den Confratres ein gewisses Grauen vor Elias einzuflössen: „Porro frater Gerardus totam sequentem noctem ibidem duxit insomnem et, ut retulit postea, videbatur sibi, quod daemones per domum et locum per totam noctem sicut vespertiliones discurrerent. Et mane facto et vale dicto reeessit festinanter cum socio."

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