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Geschichte und Kritik im Dienste der "Minus-probabilis"

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Soll jedoch vielleicht die Tatsaclie, dass die Kirche den Minusprobabilisnuis toleriert und dass er von so vielen angesehenen Theologen verteidigt wird, die Aequiprobabilisten davon abhalten ilm als la.\ zu bezeichnen und als objektiv unsittlich zu bekümpfen ? Durchaus nicht! Sie künnen aucli heutzutage in dieser 11insicht rullig dem JJeispiele des hl. Alfons folgen. Sie handlen dumit gewiss im Geiste der Kirche selbst, die die Lehre des heiligen Alfons lobt und seine Taten zur Xachahniung anempfohlen hat. Nun hat der Heilige die oben von Catlirein erwiihnte Tatsaclie, dass der Minusprobabilismus im 17. .lahrhundert eine Zeit lang allgeinein war, otfen anerkannt, wo er schrieb :

„l.'trum autem liceat cum opinione probabili operari tres „adsunt sententia>; quarum prima est, ut possit quis licite „sequi opinioneni minus probabilem pro libertate, licet opinio „pro lege sit certo probabilior."

„liane sententiam elapsi saeeuli auctores communiter tenuere." (1)

Trotzdem, ungeachtet der von der Kirche gegen den Minusprobabilisnuis ausgeübten loleranz, liisst der hl. KirchenIelirer auf die soeben angeführten \\ orte diese anderen folsren :

O O

„Sed nos dicimus eam esse laxam et licite ani„plecti non posse-"

Wird nun Cathrein aucli vom h. Alfons sagen, dass er mit dieseni Lrteile, „die allerschwerste Anklage gegen die ganze katholische lvirche erhebty" Consequent muss er das sagen. Es erhellt jedoeh daraus, wie ungerecht diese gegen die neuen Aequiprobabilisten gerichtete JJemerkung Cathreins ist, und wie diese sich uur auf eine Verwechselung von Duldung und Billigung einer Lehrmeinung und auf das Ausserachtlassen der kireblicheu Uocumente gegen den -Minusprobabilisnuis stützt. Wie nachteilig für die Kirche eine derartige Verwechselung ist, hat uns das Werk lioensbroechs gezeigt, der, wie auch Dr.

(Ij Homo apostolicus 1. n. 31.