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Geschichte und Kritik im Dienste der "Minus-probabilis"

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ligen Dunkel über die Existenz des Gesetzes, ihr Licht verbreitet und in Betracht kommen kann. Solange dieses veilige Dunkel des strikten Zweifels über die Existenz des Gesetzes herrscht, ist dem Menschen durch jene allerhöchste göttliehe Anordnung die Ausübung seiner moralischen Freiheit gesichert. Von Pflicht oder Gesetz kann dann, weil keine positive Ivenntnis vorhanden ist, gar nicht die Rede sein. Der höhere, allgemeinere, vom h. Alfons, den Aequiprobabilisten und Probabilioristen, gegen den Minusprobabilismus verwertete Begriff: „Die Rechte und Pflichte hervorbringende antecedens ordinatio Dei" ist alsoauch, der Gr und, weshalb die Aequiprobabilisten im strikten Zweifel ihr Freiheitsrecht als unverkürzt betrachten. In diesem Falie strebe ich ebenso gut „nach der Uebereinstimmung meiner Handlung mit dem objektiven sittlichen Charakter derselben" (a. a. O. S. 762 , wenn ich die milde, als wenn ich die strenge Ansicht wa-hle, weil nicht nur die Pflichte, sondern auch ebenso gut die moralischen Rechte aus der Lex aeterna hervorgehen. Mit dieser Bemerkung ist auch geantwortet auf die Beweisführung Lehmkuhls (p. 2U.)

Cathrein macht noch einen dritten, direkten Versuch.

Er unterscheidet niimlich den Obersatz, und er gibt ihn z u, wenn er nur bedeutet: „Ich bin verpflichtet nacli der Uebereinstimmung meiner Handlung mit der objectiven Ordnung zu streben, oder meine Handlung mit ihr in Einklang zu bringen, wenn mir diese Ordnung mit moralischer Sicherheit bekannt ist" (S. 7U2); er verneint ihn jedoch, wenn solid wahrscheinliche Gründe gegen ihr Vorhandensein sprechen. (A. a. O.)

W ie lautet die Begründung seiner Negation ? Antwort: „Lex dubia non obligat." (Ebendas.) Und das soll nuu eine direkte Antwort sein? Dann ware es besser gewesen einfachhin so zu argumentieren: „Lex dubia non obligat; at<|iii etiam lex probabilior cognita est dubia; ergo". Jedermann hiitte dann gesehen, dass die ganze „direkte Widerle-