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Responsum ad ea quae Cl. Lehmkuhl objecit 2ae editioni opusculi "De minusprobabilismo"

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indueit respectum, qui a conceptu legis, de qua in principio nostro sermo est, absolute exsulare debet, adeo ut is, qui distinguendo nostrum principium dc pra dicta notitia lueulioiieiii ïaciat, eo ipso sensum piineipii egrediatur. Quod ut magis patescat, addo baee: conl'ormita» eiim Lege obiectiva certo vel probabilius cognita actu attingmda, comparanda, assequenda ast, duin ad conformitatem cuin Lege antecedenti tendendum nabis est. Porro de ista obligatione tendeudi in conformitatem cum Lege antecedenti agit principium.

4. Ferner hat Rezensent gegen jenen Hauptbeweis Wouters folgendes geltend gemacht: Wenn das notwendige Streben nach möglichster Uebereinstimmung mit der lex aïterna den Gehrauch der senter.tia minus probabilis (die Probabilisten halten denselben in dem Falie, dasz jene sententia noch vere probabilis bleibt, füi erlaubt) unerlaubt macht: dann macht es aucli den Gebrauch der sententia paullo minus und der dubie minus probabilis unerlaubt und zerstört somit das Prinzip der Aequiprobabilisten.

Wouters gibt hierauf die Antwort, dasz dieses Abmessen der Meinungeo nicht niöglich sei und die Beachtung solcher Unterschiede /u sleten Schwankungen und Aengstlichkeiten fiihren miiszie. Ja; das beweist aber nichts gegen die logische ]• olgerichtigkeit meines Einwurfes, sondern es beweist höchstens, dasz das System, aus welchem sich solche Folgerungcn ergeben, revidiert werden musz, oder vielniehr, dasz es nicht richtig sein kann.

Respondeo: Neque nobis eiusinudi svstema placet; hinc non negamus, principium acquiprobabihsticuin buinano modo sumi posse, adi*o, ut etiamsi illud admittatur illud autem admittendum esse èt per se patet, èt tribus argumentis a nobis probatum est (p. 7:i) - niliilo minus obligatio sequendi dubie probabiliorum reici possit.

5. Ein anderer Einwurf gegen die lieweiskraft des Wouter'schen Argument besteht daiïn, dasz ich behauptete: Wenn das Streben nach Gleichformigkeit mit der lex aeteina pflichtgemitsz sci, dann sei mehr noch als das Streben nach positiver Uebereinstimmung das andere Streben oder die andere Seite jenes Strcbcns pflichtgemasz, welche suchte jeden Widerstreit unserer Ilandlungen mit dein ewigeu Gesetz zu vermeiden; es müsse dann als,, alles, was „vielleicht" vom ewigen Gesetze geboten ware, geleistet, alles, was von ihm „vielleicht" verboten ware, gemieden werden mit andern Worten, es sei dann der absolute Tutiorismus zu withlen.

Darauf erwidert Wouters mit l.eugnung beider Satze (S. 85); denn I. sei -es unrichtig, dasz die Verbote starker verpHichteten als die Gebote; beide veipflichteten gleichmaszig. Darauf antwortete ich: Wenn dem so ware, so ware es für den Beweisgang höchst nebensachlich. In der Tat aber leugnet Wouters damit einen von allen Theologen anerkannten Satz, dasz das Verbot vor dem positiven Gebot den Vor rang habe, und dasz deshalb bei sogenanntem Widerstieit der I dichten vor allem das \ erbot beachtet werden müsse.

Resfiottdeo : Non negavi, pracepta uegativa sempei et ubiqueobligare — atque id solum ab omnibus theologis admtttitur — verum af-