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„slechts de plaats van de Venusschelp, van het vrouwelijk „geslachtsorgaan".1)

Ziet daar, hoe het toegaat in de spreekkamer van hem, die zich verbeeldt op de aangegeven wijze de harten te kunnen doorgronden en de nieren te kunnen proeven. „Wie „oogen heeft om te zien en ooren om te hooren — schreef „hij vol overmoed — overtuigt zich, dat de stervelingen „geen geheim kunnen verbergen. Wiens lippen zwijgen, „die flapt het er uit met de vingertoppen; uit al zijn „poriën komt het verraad te voorschijn. En daarom kan „aan de opdracht om bewust te maken, wat het diepst

1) „Ich versicherte Dora, dass der Fluor der jungen Madchen in meinen Augen vorzugsweise auf Masturbation deute und dass ich alle anderen Ursachen, die gewöhnlich für solch ein Leiden angeführt werden neben der Masturbation in den Hintergrund treten lasse.... Sie leugnete entschiedenst .... Aber einige Tage spater führte sie etwas auf, was ich als weitere Annaherung an das Gestandniss betrachten musste. Sie hatte an diesem Tage namlich, was früher noch spater je der Fall war, ein Portemonnaietaschchen von der Form, die eben modern wurde, umgehangt und spielte damit wahrend sie im Liegen sprach, indem sie es öffnete, einen Finger hineinsteckte, es wieder schloss u.s.w. Ich sah ihr eine Weile zu und erklare ihr dann, was eine Symptomhandlung sei. Symptomhandlungen nenne ich jene Verrichtungen, die der Mensch, wie man sagt, automatisch, unbewusst, ohne darauf zu achten, wie spielend, vollzieht, denen er jede Bedeutung absprechen möchte, und die er für gleichgültig und zufallig erklart, wenn er nach ihnen gefragt wird. Sorgfaltige Beobachtung zeigt dann, dass solche Handlungen, von denen das Bewusstsein nichts weiss oder nichts wissen will, unbewussten Gedanken und Impulsen Ausdruck geben, somit als zugelassene Aeusserungen des Unbewussten wertvoll und lehrreich sind.... Die Deutungen sind manchmal sehr leicht. Das zweiblattrige Taschchen Dora's ist nicht anderes als eine Darstellung des Genitales und ihr Spielen damit, eine recht ungenierte aber unverkennbare pantomimische Mitteilung dessen, was sie damit tun möchte, die der Masturbation. Vor kurzem ist mir ein ahnlicher Fall vorgekommen, der sehr erheiternd wirkte. Eine altere Dame zieht mitten in der Sitzung angeblich um sich durch ein Bonbon anzufeuchten, eine kleine beinerne Dose hervor, bemüht sich sie zu öffnen, und reicht sie dann mir, damit ich mich überzeuge, wie schwer es auf geht. Ich aussere mein Misstrauen, dass diese Dose etwas Besonderes bedeuten müsse, ich sehe sie heute doch zum ersten Male, obwohl die Eigentümerin mich schon langer als ein Jahr besucht. Darauf die Dame im Eifer: „Diese Dose trage ich immer bei mir, ich nehme sie überall mit wo ich hingehe!" Sie beruhigt sich erst nachdem ich sie lachend (!) aufmerksam gemacht, wie gut ihre Worte auch zu einer andern Bedeutung passé — Die Dose ist wie das Taschchen, wieder nur eine Vertreterin der Venusmuschel, des weiblichen Genitales". („Sammlung", blz. 68 en 69).

4 Psycho-Analyse.

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