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fortschreitende Kunst den Weg finden werde , die meisten idiopathischen Augenkraukheiten lediglich auf directem artlichen Wege zu heb,en. Immer hleibt es Hauptregel, niemals allgemeine Mittel anzuwenden , so lange man mit örtliclien ausreicht, urn nicht ohne JS'uth den ganzen Karper zum Leidenstragorfür das Auge zu machen. Das Auge hat seine eigenthümliche Reitzempfanglichkeit; es ist gegen die meisten Reitze empfindlicher , als andere mit der Aussenwelt unmittelbar in Berührung bommende Flaohen. Besonders ist es überaus empfindlich gegen mechanische Einwirkung , selbst mehr noch als wunde Flachen , die man ungestraft mit Leinwandfaden\ bedekt. Doch giebt es Reitze, welche von dem Auge weniger empfunden werden, als von andern, sonst viel unempfindlichern Organen. — Einige Mittel bringen im Auge ganz andere Wirkungen hervor, als in andern Theilen des Körpers; so z. b. stört das Opium, auf den Speisekanal angebracht, die Ernahrungsthatigkeit, im Auge beschleunigt und bessert es den Stoff— uoechsel. So wie die Lungen nur Mittel in Gasgestalt ertragen, so erfordert aucli die besondere Reitzempfanglichkeit des Auges eigenlhümlic/ie Formen für die aussern Heilmittel.

Men leze verder over dit belangrijk onderwerp de verhandeling van Dr. Heinrich Brdno Schindler : Die neusten Riclitungen der Augenheilkunde (1).

Het is nogtans geenszins algemeen , dat men eene

(1) Dr. F. A. von Ammon , Monatschrift für Medicin , Augenheilkunde und Chirurgie. Zweiten Baudes , erstes Heft (1839), January und Fcbruary , Pag. 1—12.

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