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Over de gevoeligheid van het hoornvlies

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stellt die Empfindlichkeit an dieser Stelle dar und mufi also 123 hoch sein. Legt man nun eine Ebene durch diese Achse, dann schneidet diese die durch die Basis der Kornea gelegte Ebene und die Zylinder langs den Linien, die in Fig. 5 angegeben sind. AE ist dann die senkrecht auf der Mitte der Hornhaut stehende Achse, AB ist ein Radius, der durch den Limbus gelegten Ebene, die Schnittlinien mit den Zylindern werden von den Senkrechten in B, 1, 2, 3 und A dargestellt. Verbindet man die oberen Enden dieser Schnittlinien, dann erhalt man

in einem rechtvvinkligen Koordinatensystem eine

Fig. 5. Schema der Empfindlichkeit in einem Radius der „ideellen" Hornhaut.

eigentümliche Kurve, welche grofóe Ahnlichkeit mit einer anderen aufweist, die im 6. Kapitel noch Besprechung finden wird, die jetzt aber schwer des nahern erörtert werden kann, da sie in dern vorliegenden Zusammenhang nicht ganz deutlich werden würde, so dalJ eine weitere Auseinandersetzung erst spater folgen kann.

In biologischer Sprache ausgedrückt, will das soeben erörterte besagen, dafi die Empfindlichkeit nach einer bestimmten Kurve von der Peripherie nach dem Zentrum hin in der „ideellen" Hornhaut zunimmt. Um sich von der Zunahme dieser Empfindlichkeit vom Rande nach der Mitte eine Vorstellung zu bilden, kann man die soeben besprochenen Durchmesser der Zylinder, welche die Empfindlichkeit illustrieren, benutzen für den folgenden Gedankengang. Ware die Sensibilitat der Hornhaut über die ganze Oberflache gleich derjenigen des Limbus,

dann könnte diese Empfindlichkeit durch das Rechteck ABCD dargestellt werden, dessen Oberflache 264 betragt. Die „Menge Empfindlichkeit" — wenn dieser Ausdruck eben gestattet ist —, die hinzukommt durch Zunahme der Sensibilitat nach dem Zentrum hin, wird durch die Oberflache CED dargestellt, die mittels des Planimeters bestimmt werden kann und eine GröBe von 174 hat.

Die Zunahme der Sensibilitat vom Rande nach der Mitte betragt also laut dieser Darlegung 66% der peripheren Empfindlichkeit.

Nach diesen Betrachtungen darf wohl darauf aufmerksam gemacht werden, dalï man es hier nicht mit Realitaten, sondern mit Fiktionen zu tun hat. Zunachst ist ja als Grundlage eine „ideelle" Hornhaut genommen, die in allen Parallelkreisen gleich fühlt, und wieviel diese von der wirklichen durchschnittlichen Hornhaut abweicht, wurde soeben