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Over de gevoeligheid van het hoornvlies

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Es findet sich nun noch ein gemeinschaftlicher Zug bei diesen Kurven, auf den kurz die Aufmerksamkeit hinzulenken ist, namlich die Tatsache, daft die berechneten Werte alle — aulier denjenigen für lo/oiges Kokain und lo/0iges Stovain — höher beginnen als die vvahrgenommenen; darauf schneiden sie sich, verlaufen eine Zeitlang ungefahr parallel und kreuzen sich dann abermals, so dalo schliefilich der berechnete Wert etwas höher endet als der wahrgenommene. Für diese eigentümliche Verschlangelung vermag ich vorlaufig keine befriedigende Erklarung zu geben.

Was ist nun der Yorteil dieser Kurven? Zunachst scheint es mir wichtig, dafi das Verhaltnis von Reiz und Empfindung, wenn auch langs einem Umwege, auch bei diesen Fallen in eine feste mathematische Form fixiert ist, die zugleich eine Wahrscheinlichkeit bietet, daft wir hier mit Verhaltnissen zu tun haben, welche physiologischen ahneln. Ein weiterer Vorteil aber dieser Kurven wird sich in dem folgenden Abschnitt dieses Kapitels zeigen, wo die pharmakologische Wirkung der Anasthetika zur Sprache kommt.

G. Bestimmung der Wirkung der Anasthetika auf die Hornhaut.

Bisher ist unter allgemeinen Gesichtspunkten die Wirkung einiger betaubender Mittel auf die Hornhaut besprochen; Zeit und Tiefe der anasthetischen Wirkung sind bestimmt und eine mathematische Formulierung für die Rückkehr der Empfindlichkeit ist aufgestellt. Was jetzt noch übrigbleibt, ist ein Versuch, diese allgemeinen Gesichtspunkte etwas naher zu prazisieren und als erste Frage erhebt sich dann die folgende: Welches ist die Mindestmenge Kokain, durch welche mit dem Harchen von 75 mg Druckkraft noch eine Verminderung der Empf indlichkeit festgestellt werden kann? Bei der Beantwortung dieser Frage stöfit man auf vielerlei Schwierigkeiten, deren erste darin besteht, dafi die individuelle Empfindlichkeit der verschiedenen Hornhaute stark voneinander abweicht. Bei der Kokainlösung von Vs0/0 zeigt sich dies ja, wie soeben besprochen ist (s. S. 53) schon sehr deutlich, indem unter den 25 Untersuchten sieben sind, bei denen überhaupt kein EinfluB dieser Lösung bemerkbar ist. Verdünnt man nun bis zu Vi60/°> dann findet nur noch bei einzelnen Fallen in der Hornhaut eine sehr geringe Abnahme der Empfindlichkeit statt und diese Verminderung ist so gering, da ft sie gewöhnlich innerhalb der bekannten Fehlergrenze dieser Art Bestimmungen bleibt. Die Sensibilitat anderer Hornhaute verandert sich durch die letztere Lösung nicht in nachweisbarem Grade, wahrend wieder eine dritte Art eine geringe, ebenfalls