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Over de gevoeligheid van het hoornvlies

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und zwar: 1. der Verteilung der Nerven in der Hornhaut und der Weise, in welcher die Empfindlichkeit in der letzteren bestimmt wird; 2. dem Ionisationszustand der verschiedenen benutzten Anasthetika; 3. der Adsorption, der diese Flüssigkeiten von verschiedener Konzentration unterworfen sind; 4. der Osmose und ferner der Diffusion der Anasthetika durch die Hornhaut und 5. den chemischen Veranderungen des Kokains im Gewebe.

Was die Verteilung der Nerven in der Hornhaut betrifft, so ist es bekannt, daB dort ein auBerst feines Netzwerk von Fasern besteht, so daB praktisch jede Stelle der Kornea innerviert ist. Ferner darf man — wie schon besprochen wurde — annehmen, dafi diese Nervenfasern und Endkörperchen nach der Mitte der Hornhaut hin dichter zusammengedrangt liegen als in der Peripherie. — Man kann sich nun vorstellen, daB die Berührung eines einzigen dieser kleinen Elemente nicht genügt, eine Perzeption zu bewirken, sondern daB es nötig ist, eine Anzahl derselben mit den hier angewandten Mitteln zu treffen, um einen wahrnehmbaren Eindruck hervorzurufen. Zugunsten dieser Vorstellung lassen sich verschiedene Argumente anführen. Ein erstes kann man darin sehen, daB bei der gewöhnlichen Bestimmung der Empfindlichkeit das Niedersetzen des Haares ungefahr im selben Parallelkreis der Hornhaut zuweilen nicht, zuweilen wohl gefühlt wird. Um das zu verstehen, muB man daran denken, daB das Haar — wie dies schon früher besprochen wurde — an seinem Ende nicht glatt ist, sondern verschiedene Aus- und Einbuchtungen zeigt. Wenn man nun annimmt, daB das Haar mit seinem unregelmaBig geformten Ende das erstemal eine Anzahl Nervenelemente reizt und ein nachstes Mal, bei einer anderen Weise des Niedersetzens, z. B. mehr senkrecht, auch nur einige Elemente mehr, dann kann man sich vorstellen, daB das erstemal die zum Perzipieren erforderliche Anzahl Elemente nicht vorhanden ist, das zweitemal aber wohl. Um sich die Tatsache zu erklaren, daB eine Berührung bisweilen wohl, bisweilen nicht perzipiert wird in ungefahr derselben Entfernung vom Bande der Hornhaut, könnte man indessen noch auf eine andere Vorstellung verfallen. Man würde namlich denken können, daB zufallig an einer Stelle viel mehr Nervenelemente zusammenkommen als an einer anderen, aber dies scheint mir doch sehr unwahrscheinlich und zwar aus zwei Gründen. In erster Linie kommen die nicht perzipierenden Stellen wohl einmal dicht beim Zentrum vor, jedenfalls zentraler als eine groBe Anzahl mehr peripher gelegener und wohl perzipierender Stellen. Und nun nimmt ja die Anzahl Nervenelemente bekannterweise von peripher nach zentral zu, aber soweit mir bekannt ist, hat man niemals nachgewiesen, daB sich irgendwo