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Die Ursache des Carcinoms

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Stelle versuchen sich klar zu machen, was er unter Malignitat versteht.

Die Literatur der Blastome bietet in dieser Hinsicht keinen hoffnungsfreudigen Ausblick. Beobachtet der Patholog-Anatom der Jetztzeit im Mikroscop in einem zu untersuchenden Tumor epithelialen Ursprungs atypische Zeilwucherungen,die namentlich hinsichtlich der Zellengrösse, besonders auch was die Grosse und Farbbarkeit der Kerne anbelangt stark von der Norm abweichen, und mit dem Auftreten einer abnormal grossen Anzahl Mitosen gepaart gehen, treten ausserdemMetastasenindenLymphdrüsen und infiltrierendesWachstumin das sie umgebende Gewebe auf, so werden diese Erscheinungen, wenn sie deutlich genug hervortreten, ihn veranlassen die Diagnose Carcinom zu stellen.

Fehlt die Metastase, und zeigt das durch die Probe-excision erhaltene Material kein infiltrierendes Wachstum, sondern nur eine sehr deutliche Atypie der Zeilen und der durch sie gebildeten Gewebsformation, so muss er mit der Diagnose krebsartiger Entartung zurückhaltend sein und sich nur darauf beschranken, es der persönlichen Auffassung des Chirurgen zu überlassen, ob er einen operativen Eingriff für erforderlich halt oder nicht.

Demjenigen, der mit der vorbakteriologischen Entwicklung der Infektionskrankheiten bekannt ist, wird dies nicht fremd erscheinen. Da wir jetzt von so vielen bekannten Infektionskrankheiten den Erreger kennen, gibt oft in letzter Instanz die bakteriologische Untersuchung den Ausschlag, wenn klinische und pathologisch-anatomische Beobachtungen uns im Stich lassen.

In dieser Hinsicht ist die historische Entwicklung des Tuberkuloseproblems sehr lehrreich. Zu Anfang des vorigen Jahrhunderts unterschied noch Bayle:

1. Phthisie tuberculeuse. 2. Phthisie granuleuse. 3. Phthisie avec mélanose. 4. Phthisie ulcéreuse. 5. Phthisie calculeuse. 6. Phthisie cancéreuse.