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Die Ursache des Carcinoms

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Zellengrösse, der Farbbarkeit der Kerne und im Auftreten regelwidriger Mitosen zum Ausdruck und bildet in vielen Fallen die Haupterscheinung, auf der die mikroskopische Diagnose beruhen muss. Man darf jedoch nicht aus dem Auge verlieren, dass diese Atypien gleichfalls in gutartigen Geschwiilsten und in pathologischen Abweichungen anderer Art vorkommen.

Ebenso verhalt es sich mit dem infiltrierenden Wachstum; dass es eines der wichtigsten Kennzeichen der malignen Tumoren bildet, giebt jeder Patholog-Anatom zu, aber auch an der Grenze von tuberkulösen und syphilitischen Erkrankungen kann sie deutlich wahrgenommen werden, und dennoch bestimmt es viele Patholog-Anatomen nicht zur Diagnose carcinomatöse Degeneration einer praekancerösen Abweichung.

Wenn man nun ausserdem weiss, dass sogar bei gutartigen Geschwülsten die Metastasen nicht zu fehlen brauchen, so muss man wohl zu der Schlussfolgerung kommen, dass es bei weitem nicht immer mit absoluter Gewissheit möglich ist, maligne Epithelwucherungen mittelst des morphologischen Bildes von anderen Abweichungen im epithelialen Gewebe zu unterscheiden."

Es braucht uns deshalb nicht in Erstaunen zu setzen, dass ein so erfahrener Patholog-Anatom wie Bernhard Fischer zu der Schlussfolgerung kommt, dass man nicht erwarten darf, dass die alleinige Anwendung der anatomischen Methode im Stande sein wird die Genese und die Aetiologie der malignen Tumoren aufzuklaren und dass gerade die morphologische Geschwulstuntersuchung die Gefahr unfruchtbarer Hypothesen und Speculationen mit sich brachte. (Vgl. auch Kraus „Ergebnisse der experimentellen Geschwulstforschung" in dem bereits genannten Cyclus von Wiener Vortragen „Die Krebskrankheit"). Kraus kommt bei seinen Darlegungen sogar zu der merkwürdigen Behauptung, dass die aetiologischen Untersuchungen, die nach nur einem Krebserreger gesucht haben,