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Die Wurzeln der kapholländischen Volksüberlieferungen

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Die letzteren fünf Zeilen stómmen teils zu VI. 42, der Anfang zu VI. 32 (vgl. Bk. 20 fg).

7) Eine Variante des Reimes beim Schlagen in der Hand (C. T. IH 222—6), naher übereinstimmend mit VI. 2 ist das Kitzelspiel:

Handjie plak, (Koekie bak,) Gaat naar die mark, Koop 'n stukkie pens Ver 'n sieke mens, Koop 'n stukkie (lewer (en)) long Ver die arme sieke jong: Kielie, kielie, kielie!

8) Ein doppelter Fingerreim, hin und zurück zu zahlen:

Duimpie, Duimpie se maat, Langeraad, Vierlevink, Korte Pink; Hagestoeltj ie, Goue Ring, Langeruiter, Potlekker, Luissnipper').

Der Mittelfinger heisst auch noch Hoededra'er, die Zeigeflnger Spellemaker. Interessant ist das hysteron proteron und die Verwechslung im folgenden:

Duimpie (Duimeling) het 'n os gekoch, Voorman (Vingerling) het hom thuis gebroch, Middelman het bom afgeslach, Achterman (Pinkie se maat) het hom opgeëet, Pinkie het bom doodgeskiet.

Hier ware wohl ursprüngUch mit C. T. 238 zu lesen: uitgeschoten, doch ist nach Verlust der Endung das st. pt. pf. unverstandlich geworden, und es hat afr. Prüderie das Weitere getan, um das anstössige Wort zu verbannen *).

§ 6. VOLKSMEDIZIN

Das Volk kennt noch viele Heilmittel aus der alten Heimat. Sehr beliebt bleiben die alten hollandischen Medizinen: witte en bruine dulsies (dulcis), versterkende druppels, groene amara, rooie poeier, trekpleisters, spijkersalf, Haarlemmer olie, laventel u.s.w.; namentlich schwört man noch bei den auch in Deutschland viel gebrauchten „Hoffmans druppels", die früher einen Bestandteil einer Dose „Halse medisijne" aus Halle (Bo. 174) ausmachten. Die

1) Die Namen, die bei C. T. III 247—51 und VI. 10, 11 nicht vorkommen, sind gesperrt gedruckt.

2) Derartige Lauterung ist in der Volkssprache keine Seltenheit; sie ist als Auflehnung gegen die Derbheit des 17. Jh. zu betrachten. So wurde die Nectarine genannt „kaalgatperske", wegen ihrer glatten Schale; öfter heisst sie aber „kaalga", „kaalgaar" (eig. = Kabelgarn) oder einfach „kaalperske". Eine bekannte Tafeltraube, mit langlichen, aber etwas volleren Beeren wie die des Almeria-Weins, hiess (nach Mentzel II 290) „haneklote" (Hahnen-Testikel), wurde aber „von dem afr. Frauenzimmer hanepotë genannt", so dass man sich jetzt vergebens abqualt nach einem Sinn dieses Wortes. Pflanzennamen wie hane- (katteu. s. w.)kloten und -klootjes neben hane-poot, -petten, -voet gibt es tatsachlich viele in Holland (s. Heukels, Wdb. der ned. volksnamen van planten). Vgl. oben S. 14.

3) T. III 337 (im J. 1795); P. 337; Mej. E. Dijkman: Di Suid Afrikaanse Kook, Koek en Resepte Boek, 9. druk, Paarl' 1903 (seit dem ein erweiterter Neudruck), — namentlich die mehr als 600 „reseppe ver 120 siiktes" mit den vielfach willkürlichen und sich widersprechenden Arzneimitteln sind köstlich.