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Die Wurzeln der kapholländischen Volksüberlieferungen

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Makou (Art Ente, Wast fast wie eine Schlange): Wa-sö, wa-sö? [Waar zo? Wo denn?]

Truthahn: (I)n die koelte, 'n 'ie koelte!

Das Perlhuhn (tramtaai, poelpetat(er)) ruft: bankrot! bankrot!

Der Fiskaal (der kleine Vögel und Kafer aufspiesst): Ek is kwaad, ek is kwaad, ek wil hang.

§ 4. Belüstigungen.

Es ist schon betont worden, dass Südafrika arm ist an Volksfesten. Alle kirchlichen Feste sind fast bedeutungslos neben den „nach[t]maal" (der Kommunion)'). Wegen der grossen Entfernung konnten viele nicht mehr als viermahl im Jahre, zur Kommunionsfeier, die Kirche besuchen, für manche war selbst das unmöglich. Um die Kirche wurde dann, wie noch oft im Onderveld, in Zeiten und Wagen gelagert. Die Gelegenheit wurde zugleich benutzt, um Handel zu treiben und sich auf Monate mit Vorraten zu versehen, weshalb man schon einige Tage vor dem Sonntag eintraf und nachher noch einige Zeit zurückblieb. Zugleich fanden sich die Kaufleute für den Tauschhandel ein, und so bekam allmahlich die Feier das Ansehen einer förmHchen Messe, nur dass die europaischen Buden und Belüstigungen ganzlich fehlten. Gegen diese Art Verweltlichung straubte sich die Kirche anfangs vergebens, denn sie lag eben notwendigerweise in den Verhaltnissen begründet und ist auch grade deshalb eine vorübergehende Erscheinung, die durch die Umstande zeitweilig ins Leben gerufen ist. Zum „nachmaal" wird oft ein neuer Anzug gekauft, und die Madchen binden zur ereten-Kommunion das Haar auf („bolla").

Was nun die hauslichen Unterhaltungen angeht, so werden die Wochenabende in geselligen Kreisen mit Scherzen, Erzahlungen und Ratselaufgaben verbracht. Es folgt eine Auswahl der einheimischen Ratsel, die ganz im Geiste des Volkstümlichen bleiben, aber durch ihre Beziehung zum neuen Boden ihre Eigenart erhalten, oder anderswo bisher noch nicht nachgewiesen sind. Viele sind Umgestaltungen von alten Ratseln und zweifelsohne selbst schon alt. Vgl. S. 24.

As hij staat, dan gaat dit; as hij gaat, dan staat dit (Schwanz der Bachstélze).

Vier paar beentjies o'ermekaar, gedoente hang van buite (Weinstock).

Slaat op en slaat neer, gaat weg en kom weer (Nobel).

Ek het 'n geel pèrdjie, hij staat in 'n witte stalletjie (Arum).

Bokhorentjie vol koring (Piment, „rissie").

Klein Daantjie Donderbos, waar hij loop daar bars die grond (Pflug). Hard manel (Gehrock), kop in hel, voete in sloot, as jij dit nie raai, is hij morre dood (Kerze im Leuchter).

In Klinkersdal loop 'n koei wat niks as taaibosgras vreet (Rasiermesser). Ek het 'n riviertjie vol wit klippertjies (Mund und Zahne). Ek het 'n klippie waarmee ek seer ver gooi (Auge).

Ek plant 'n boompie voor mij deur (oder: Voor mij ma haar deur staat 'n boom), hij rank die hele wereld deur (Weg).

Den Namen Gottes darf man nicht misbrauchen; nun sucht man auf boshafte Weise ein ahnungsloses Kind zu verstricken mit der Aufgabe: Sè „hot oog" achterstevoor; das Kleine fangt an: O g—, wird rot, und schweigt.

1) Ma. i.v., T. III 246, Br. 85 fgg., P. 340, ausführlich Burgers, a. W., S. 75 fgg. Vgl. M. 249—250 über die Entstehung der Kirmess.