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Die Wurzeln der kapholländischen Volksüberlieferungen

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Dann gibt es noch eine Anzahl Torheiten von einzelnen Swapen. So den lacherlichen Versuch eines S., einen Esel aus einem Kürbis auszubrüten, mit einer köstlichen Katastrophe. So die Bemerkung: wenn es schon so hart ist, auf einer einzigen Federzu schlafen, wie hart mag es da auf einer ganzen Matratze voll sein. Hierher gehört ferner die Geschichte von dem S., der aus Mangel an einer Flasche das Petroleum in seinen Hut giessen liess; als dieser noch nicht genügte, kehrte er den Hut um und vergoss endlich auch noch dieses, als er seinem Herrn erklaren wollte, wie er das übrige verloren habe. Derartiges ist auch anderswo bekannt.

Ein köstlicher Witzbold ist der Uil spiel (Eulenspiegel). Dessen Geschichte, seit dem Anfang des 16. Jahrh. in Deutschland wie in Holland unzahlige Male gedruckt und noch jetzt gelesen, lebt auch in S. A. und Proben, nach Landes- und Hottentottenart modifiziert, gab Ons Klijntji in 1905. Das Andenken an das gedruckte Werk wird noch lebendig gehalten durch die bekannte Redensart: Uilspiel in die maanskijn, die von jemandem gesagt wird, der etwas albernes tut („Die XX. histori sagt, wie Ulenspiegel in dem mondschein das mei in dem hof bütlet"). Viele Erzahlungen aber, die von diesem Helden im Umlauf sind, flnden sich gar nicht in der ursprünglichen Sammlung vor. So soll er z.B. einem Pferd Steine in die Krippe gelegt haben, indem er die Bezeichnung „harde voer" (d. h. Spreu mit Körnern) mutwillig buchstablich deutete. Und ein anderes Mal — dies erzahlte ein Kaffer meinem Gewahrsmann — soll er den Schafen die Köpfe abgeschnitten haben, um sie zum Trinken zu zwingen, denn es war ihm geboten, sie trinken zu lassen.

Viele Geschichten werden auch erzahlt von einem dritten Helden der Narrheit, von „Dom Jan", mit dem Unterschied aber, dass bei ihm alles aus törichter Unbeholfenheit geschieht, wahrend Eulenspiegel seine Spasse mit boshafter Absicht ausführt. Gebahrdet sich E. als einen Narren aus Schadenfreude und kluger Berechnung, so ist Dom Jan der Typus des echten Dummkopfes. Er fasst die Befehle wörtlich auf, nicht um zu necken, sondern weil er es nicht besser weiss. Dom Jan ist immer begleitet von seinem Bruder „Slim Jan", von dem er die Befehle erhalt. Dies ist eine Kombination, die in den Marchen deiganzen Welt beliebt ist. — Als die beiden einst bei einem Fremden am Mittagstisch sassen, wurde Dom Jan empfohlen mit Essen aufzuhören so bald ihm Slim Jan auf den Fuss trete. Als ihm nun die Katze über den Fuss lief, konnte man den geehrten Gast nicht bewegen, noch einen Bissen zu essen. Die Folge war, dass ihn nachts ein rasender Hunger packte. Mit Hilfe Slim Jans entdeckte er eine Schüssel Kürbis, trieb es dann aber so bunt, dass sich beide gezwungen sahen, das Haus zu verlassen, wobei der Dumme „die Tür hinter sich zuziehen" sollte. Das tat er auch, indem er die Tür aushob und mit sich schleppte. Als die zwei auf einem Baum geklettert waren, kam eine Menge Schwaben — interessant ist diese Berührung der beiden Cyclen, — um darunter auszuruhen. Da überfiel Dom Jan zweimal ein natürliches Bedürfnis. Die Schwaben aber nahmen es mit der Bemerkungen hin: „Ons liewe Heertjie geef re'ent (Regen); Ons üewe Heertjie geef kos". Als ihm nun die Tür zu schwer wurde, liess D. J. sie los. Allein das war den Schwaben zu viel, mit dem Ausruf: „Die Hemel val op ons", nahmen sie Reiss aus. — Bei einer andern Gelegenheit gelang es dem D. J., dass sich die Schwaben mit ihren Füssen zurecht fanden, indem er mit dem Peitsche darauf schlug (vgl. Schildb., Historie 29). — Ein anderes Mal sollte D. J. für beide Essen holen. Als er aber bei S. J., der Schafe .hütete, anlangte, war nichts mehr übrig, denn er hatte den ganzen Weg entlang seinen Schatten gefüttert. Einen andern Befehl fasste er einst in dem Sinne auf, dass er allen Schafen das linke Bein abschlug. — Die Motive von der Haustür u. s. w. und von dem Aufhören mit Essen, als der Hund (afr. Katze) ihm übèr