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festigten Existenzen anhangt und sie rassenbiologisch vernichtet..

Ist das so aufzufassen, dass es eine Auslese untüchtiger Glieder allein betrifft? die natürliche Zuchtwahl unterstützend?

Ich kann mich unmöglich zu dem Standpunkte aufschwingen, darin einen notwendigen Vorgang zu erblicken.

Ist denn die Nachkommenschaft des Militars lebensuntüchtig und ambesten weggeschafft aus der Sonne?

Bei solchen Tatsachen kann ich nicht meine Hande in den Schoss legen und meine Bequemlichkeit mit dem schonen Schlagworte ummanteln, das muss nun einmal sein, das verlangt die Evolution

g.) Eine weitere Methode besteht in dem genauen Studium der Nachtkommenschaft einiger Trinker wahrend vielen Generationen (1—2 J ahrhunderte) oder in der Aufstellung von Stammbaumen iiber alle Einwohner einer mittleren Gemeinde, wobei Alkoholismus, erbliche Entartung, Totgeburten etc. berücksichtigt werden. Auch diese Methode bestatigt die Alkoholblastophthorie. Hieher gehören:

1.) Die von Prof. Pelman studierte Nachkommenschaft der Trinkerin Ada Jurke (geboren 1740; 709 ermittelte Nachkommen, darunter 142 Bettler, 46 von der Gemeinde Unterhaltene, 181 Prostituierte, 76 wegen Vergehen verurteilte, wovon 7 Mörder) deren Nachkommen dem Staate bereits 5 Millionen kosteten.

2.) Die Familie Zero von Dr. Jorger (Direktor der Irrenanstalt Chur) genau ermittelt, zur gleichen Kategorie gehorend, aus fast lauter Entarteten, Verbrechern, Alkoholikern und Vagabunden bestehend.

3.) Die Preisschrift Rauschenbach von Dr. Beck:

„Die Amberger im XIX. Jahrhundert"; studiert die Einwohnerschaft einer Gemeinde.

Dr. Jorger verspricht weitere, die Alkoholblastophthorie bestatigende Familien-Erhebungen.

Ich verweise hier auf meine alte Arbeit: Die Trinkerasyle und ihre Einfügung in die Gesetzgebung, Verl. von Chr! C. Tienken, Bremei haven 1892, wo ich das Verhaltnis der Trinksitte zurerblichen Psychopathie besprach, und sagte „Die Alkoholvergiftung

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