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Wie die Teilnahme der Regierungen und Volksvertretungen zu gewinnen ist.

Donnerstag 14 September 1911; 9£ U h r V.m.

Prasident S. Exc. A. S. Talma:

Meine Herrschaften, Ich eröffne die Sitzung, und erteile das Wort dem Herrn Doktor Moeller für sein Referat:

Ueber die Stellung des Staates zu den Trunksüchtigen, mit besonderer Rücksicht auf Deutschland.

Dr. Moeller, (Brackwede): Meine Damen und Herren, Der Vortrag, zu dem ich aufgefordert bin, scheint mir nicht zu der Tagesordnung zu gehören, über welche heute beraten werden soll. Da ich aber vorher darauf aufmerksam gemacht habe, dass der auszüglich eingesandte Vortrag nach meiner Ansicht nicht zur Tagesordnung passé, und nachdem der Vortrag doch auf heute angesetzt ist, nehme ich an, dass es deshalb geschehen sei, weil nach Ansicht des Komitees die von mir gemachten Vorschlage das Interesse und die Zustimmung der Regierungen und Volksvertretungen voraussichtlich finden würden. Die von mir gemachten Vorschlage besitzen in der Tat die Eigenschaften, welche für die Zustimmung der Regierungen und der Parlamente erfordeilich scheinen, namlich, dass dieselben zweckmassig und durchführbar sind und nicht zu weit den in den Regierungen und in den Parlamenten herrschenden Ansichten vorauseilen.

Ich komme jetzt zu meinem eigentlichen Vortrage:

Die im Staat organisierte Gesellschaft hat die Pflicht für die Trunksüchtigen zu sorg e n, da der Staat und die Gesellschaft welche ihn bildet, viel-

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