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vernmental action and support the world over for every movement aiming at the welfare of humanity.

Alfred Smith, (Brennstadt): Meine Damen und Herren!

Aus den Ausführungen unseres ersten Herrn Referenten haben wir ersehen können, wie schwer es ihm wurde, uns mitzuteilen, wie die Teilnahme der Regierungen und Volksvertretungen zu gewinnen sei. Ich muss gestehen, dass ich bezüglich der Lösung dieser wichtigen Frage sehr enttauscht wurde; ich hatte gehofft, bestimmte Anweisungen zu erhalten, auf welche Weise wir nun zu Hause in diesem Sinne wirken sollen; leider ist es damit nichtsgewesen.

Ich meine, die beste Antwort, der beste Hinweis liegt in dem Telegramme aus Maine, welches uns vorgelesen wurde. Durch derartige Kundgebung des Volkswillens werden die Regierungen am ehesten auf ihre Pflichten hingewiesen, teilnehmen zu m ü ss e n , wo es sich um das Beste des Volkes handelt.

Wollen wir denn etwas von den Regierungen haben oder sollten nicht vielmehr die Regierungen wünschen müssen, u n s e r e Hilfe in Anspruch zu nehmen?

Wenn unsere Bewegung von der Gunst der Staatsregierungen und massgebender Persönlichkeiten ihre Existenzkraft entlehnen muss, dann, meine Damen und Herren, ist sie keine zukunftsstarke Bewegung! In langsamer Ausdauer und treuer Hingebung einzelner Persönlichkeiten wachst die Idee zur geschichtlichen Bedeutung.

Es wird allmahlich Zeit, dass diese geschichtliche Bedeutung 'unserer Bewegung endlich einmal von den Regierungen durch etwas anderes wie die ewige Sympathie, die uns schon reichlich über wird, anerkannt wird, dass sie statt dessen lieber durch tatkraftige Mitarbeit ihre Pflichten erfüllen. Dann wird hoffentlich in einem der nachsten Kongresse die Formulierung der heutigen Frage lauten: „Wie gewinnen die Regierungen und Volksvertretungen die Teilnahme und Hilfe der massgebenden Organisationen, die dem Staate helfen, zum Besten der Völker das Volksgift Alkohol aus zu schalten."

Dr. Jur. Otto Bauer, (München), findet den Vorschlag der J ustizkommission des deutschen Vereins gegen den Missbrauch geistiger Getranke, die Entlassung der zwangsweise in die

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