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heisst es: „Die Fürsorgesprechstunde ist aus — die Fürsorge geht an!" In den meisten Fallen wird sich der durch seine Praxis schon stark in Anspruch genommene Arzt darauf beschranken müssen, in besonderen Fallen Rat zu erteilen. Die Fürsorgestellen wollen Vermittlungsamter sein und besonders auch die Abstinenzvereine von einer Menge ausserer Geschafte entlasten, damit sie frei zum Dienst des Erziehungswerkes werden. Von grösster Wichtigkeit ist die Frage der Berufsvormundschaft über Trinker (Hammer des Vorsitzenden).

J. H. Varekamp, (Amsterdam): Dr. Schellmann hat gesagt, es sei nicht immer nötig, dass ein Arzt im Büreau sei. Nun bin ich freilich kein Arzt, sondern ein Lehrer, der mehrere Patienten in Amsterdam zur Fiirsorgestelle gebracht hat. In solchen Fallen fragte man immer, was eigentlich das Büreau sei, und, wenn ich sagen konnte: „Da sitzt ein Arzt, der mit Ihnen sprechen will", so weckte dies grosses Vertrauen, was ich einen wichtigen Vorteil nenne.

Dr. A. Ley, (Brüssel): Mesdames, Messieurs, II y a une grande analogie entre les bureaux de consultation dont nous ont parlé les orateurs précédents, et les dispensaires anti-tuberculeux. II y a donc avantage, dans les pays de langue frangaise, a. dénommer ces institutions: dispensaires anti-alcooliques.

Deux mots de réponse a 1'affirmation de M. Schellmann: il pense que la présence continuelle du médecin dans ces dispensaires n'est pas nécessaire; je crois au contraire que le médecin doit être la cheville ouvrière d'une institution de ce genre, et que le cöté scientifique qu'elle comporte ne peut être perdu de vue. L'étude médicale des alcooliques jettera une lumière intense sur bien des problèmes, qui actuellement sont encore obscurs en matière de pathologie alcoolique.

Frl. Lohmann, (Bielefeld): Ich möchte mich im Allgemeinen mit den Ausführungen der Vorredner einverstanden erklaren, nur möchte ich der Forderung des Herrn Landesrat Schellmann entgegentreten, von der Verbindung der Trinkerfürsorgestellen mit der kommunalen Verwaltung abzusehen. Ich meine im Gegenteil, weil die stadtischen Verwaltungen die Wirtschaftskonzessionen erteilen, so ist es auch ihre Pflicht, für die Opfer derselben

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