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dass, wenp uur ein Anfang getan ist und eine tüchtige Organi sation zu wirken begonnen hat, Massen von Frauen zutreten. Die Stockholmer Abstinenten-Frauenvereine sind die Pioniere gewesen für die jetzt schon zahlreichen alkoholfreien Kafés und Restaurants, und haben in einer Weise, die nicht zu verkennen ist, schon auf die öffentliche Meinung in verbesserenden Richtung gewirkt.

Die Frau hat von der Natur eine instruktive Abneigung gegen das mannerermordende Gift des Alkohols und es gilt ihren Einfluss in der Gesellschaft zu erhöhen, um diese gesunden Krafte mit in der Bewegung zu gewinnen.

B. Das Rettungswerk ist nicht zu versaumen, obwohl vorbeugen besser ist als nach zu helfen. Diese Arbeit erfordert.

1. Asyle für wirkliche Alkoholisten. Die Einrichtung solcher ist allerdings Pflicht des Gemeinwesens besonders wenn dieses bedeutende Geldeinnahmen ^om Alkoholhandel hat, aber wenn offizielle Initiative nicht zu erwarten sind, muss auch hier die private Tatigkeit eingreifen. Solche Anstalten brauchen aber Geld, und werden deshalb nicht in grosseren Masstab eingerichtet werden können. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass auch in solchen Stadten, wo die stadtischen Behörden kein Interesse für die Sache haben, sie doch, wenn nur die Einrichtung privat zu Stande kommt, nicht unwillig sind ökonomisch zu stützen. Auf diese W eise sind an mehreren Oertern stadtische Asyle zu Stande gekommen, die man ursprünglich privater Initiative verdankt.

2. Aufnahme der noch dazu fahigen in Abstinenzvereine. Solche Vereine dürfen nicht gewöhnliche Vereine sein, wo nur eine Einregistrierung der Mitglieder, eine Zahlung des Jahieskontingents und irgend eine Vereinsversammlung erfolgt, sondera Vereine, wo jedes Mitglied in Tatigkeit gesetzt wird. Als Beispiel können die Guttemplerlogen, wie sie nun eingerichtet und geleitet sind, dienen. Auf diese Weise sind tausende und abermals tausende von Trinkern gerettet worden.

Besonders wirksam hat es sich gezeigt, wenn jeder Einzelne sich persönlich ein neugewonnenes Mitglied annimmt um, so zu sagen, sein „Schutzengel" zu werden. Natürlich erfordert dies alles vielen Takt und Menschenkenntnis, aber diese Eigenschaften erwerben geeignete Persönlichkeiten allmahlig in der Ausübung dieser menschenfreundlichen Wirksamkeit.

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