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Niassische Sprachlehre

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Ausser den Erweichungen der Laute in der veranderten Form kommen noch folgende Abweichungen vor:

a) B wird w: mowua = Friichte tragen, von bua = Frucht: bongi = Aacht, sara wongi = eine Nacht, die ganze Nacht.

b) k wird g: kaoni (einfacher Stamm) = rufen, mogaoni (Infinitiv). 1

Anmerkung: lm südlichen Dialecte wird k nicht blos g, sondern oft auch n; z. B. ki'i, mani'i = abrasicren.

c) ch wird ebenfallsg: charu (Stamm) = grabcn , ausgrabcn, mogaru (Infinitiv).

Haben diese unter b und c genannten Verben ein VerbalPrafix, so nehmen sie dies vor den reinen Stamm mit k und ch.

Anmerkung: Diese Regel gilt im südlichen Dialecte nur für das Prasens und nicht auch für das dort bestehende besonders gebildete Futurum. (Xaheres hierüber weiter unten).

Zeigen die Verben ganz einfach den Besitz, das Haben, von etwas an, so wird nach dem Verbal-Prafix «mo> der Anfangslaut des Stammes nicht erweicht: M o b u = Haare haben ; motodö = ein Hcrz haben; das oben angeführte mowua z. B. aber heisst schon mehr «Friichte zeitigen», «hervorbringen» und es liegt also eine Thatigkeit darin ; ahnlich ist m o 1 o s e = sich eine Hiitte (ose) machen, wogegen mo'ose = eine Hiitte haben.

Bei den Verbis und Adjectivis bewirkt die Erweichung des Anfangslautes des Stammes oft eine veranderte Bedeutung der betreffenden Wörter, wobei dann, wenigstens meistens, auch eine Verdoppelung des Stammes stattfindet; z. B. aizoaizö =jduer lich, von aisö = sauer; utuno = ich erzahle, udunöd u n o = zch erzahle fortdauernd. (Siehe weiter unten die betreffenden Wortklassen).

Die Xumeralia ausser sara, sambua u. s. w. für «ein», eine», «eines» nehmen nur in ihren Zusammensetzungen die Erweichungen an , z. B. tö 1 u = drei, medolu = dreimal.

8 Wenn ich die Bezeichnungen „Infinitiv" „Particip" u. s. w. gebrauohe, im Anschluss an das Latein. u. s. w. so tue ich das zur Yerdeutlichung, wenn auch vielleicht nicht alles ganz adaequat ist u. obwohl ich weiss, dass die Ausdrücke in bezug auf unsere indischen Sprachen mehr oder weniger beanstandet werden. Beiin Studium der Sprache hat man diese Benennungen eigentL unbedingt nötig u. im übrigen weicht die Sache doch auch nicht soweit ab, dass sie absolut verboten waren.