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Niassische Sprachlehre

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wo dann weiter die regelmassigen Kardinalzahlen eintreten. Auf samba folgt dombua, tölu, öfa u. s. w.

Einige Begriffe erhalten im Singular kein Zahlwort, sondern drücken an und für sich schon den Singular aus, z. B. döfi = ein Jahr; d ö f a = ein Klafter.

Die Zahlwörter von 11—19 haben das Wörtchen fele vor sich, welches vielleicht aus fulu entstanden ist: felezara ~ elf u. s. w. «Fele» könnte auch das malaiische «belas» sein, was am Ende noch das wahrscheinlichste sein dürfte.

Bei der Zahlung der Zehner tritt das Zahlwort f u 1 u = zehn in verschiedenen Formen zu der Einzahl und zwar wie folgt: dua wulu, tölu ngafulu, öfa wulu, lima wulu, önö ngafulu, fitu ngafulu, walu ngafulu, siwa wulu. Bei den Zahlwörter, die auf «a» enden, fehlt das «nga», dafür wulu statt fulu.

Bei den Hunderten und Tausenden findet diese Unregelmassigkeit nicht statt. Otu =■ hundert, dua ngaotu, tölu ngaotu u. s. w. Hön ö = tausend dua ngahönö u. s. w. Hier tritt also regelmassig das nga vor das Hauptnumerale. Die Form ist im Niassischen nicht dieselbe, wenn man die Dinge der Zahl nach aufzahlt und wenn man den eigentlichen quantitativen Werth der betrefïfenden Zahl angiebt, z. B. tölu m b a n i o = drei Kokostiüsse (sind vorhanden namlich) , und tölu banio = die Masse, der Werth, von drei Kokosnüssen; dua mbongi — zwei Nachte und dua wongi = zwei (Nachte) Tage lang; tölu bongi = drei (Nachte) Tage lang. In diesen Fallen steht, wie ersichtlich, das Substantiv in der erstern Angabe in der veranderten Form. Die Erweichung des «b» in «w» kann man nicht als veranderte Form ansehen, sie findet auch wohl nur bei Zeitangaben statt. Solche Zeitangaben können auch das Possessiv-Sufix annehmen, z. B. dua wawagu ba mbanuara, statt dua wawa ndra'o ba mbanuara = ich war zwei Monate in ihrem Dorfe. Bei Nennung der Zahl, mit der etwas vorgenommen werden soll, die z. B. gegeben werden soll, steht gewöhnlich das Relativum si vor derselben, z. B. be'e zi dua =. gieb zwei, oder auch die Zahl steht voran, und dann ohne Relativum: dua be'e = zwei gieb. Nur die Einzahl hat das Relativum im gewöhnlichen überhaupt nicht: be'e zambua — gieb eins. Steht hier das Relativum doch, so hat es die