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Das antike Mysterienwesen in religionsgeschichtlicher, ethnologischer und psychologischer Beleuchtung

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bei der Absonderlichkeit des Gegenstandes, einige Nachsicht seitens des Lesers beanspruchen zu dürfen.

Zuerst werden wir eine mehr am Ausserlichen sich haltende Skizze der eleusinischen, als der berühmtesten, sodann der Isisweihen als der uns am besten bekannten geben. Bei jenen wird zugleich auch von den samothrakischen, bei diesen auch von denen des Mithras die Rede sein. Dadurch wird auch der Unterschied zwischen den eleusinischen und samothrakischen Mysterien einerseits und den isaischen und mithraischen andererseits von selbst ins Auge fallen, was für die weitere Untersuchung nicht ohne YVichtigkeit sein dürfte.

Dann werden wir — stets im Anschluss an die Quellenbelege — die verschiedenen Erklarungsversuche der Mysterien ins Auge fassen und uns bemühen, ein diesbezügliches Hauptprinzip aufzustellen. Durch sorgfaltige Darlegung des Détail und Heranziehung ethnologischer Parallelen hoffen wir dieses Hauptprinzip naher zu begründen. Bei dem, wie schon gesagt ist, ausserst ungleichen Verhaltnisse des Quellenmaterials, halten wir es hier für geboten, uns relativ ausführlicher über die agyptischen, und sodann zusammenfassend über die anderen Geheimkulte zu verbreiten.

Schliesslich werden wir die innersten Zeremonien der Mysterien zu ergründen suchen und zwar indem wir das einschlagige Material bzw. die ethnologischen Parallelen in den Rahmen einer höchst wichtigen und Satz für Satz zu zergliedernden Stelle über die Isisweihen einfügen. Hierbei wird es hauptsachlich unser Bestreben sein, das Ziel und die Weise der Einweihung aus psychologischen Gesichtspunkten verstehen zu lernen. Ist nun diese Untersuchung die schwierigste von allen, so dürfte sie auch die meiste Genugtunung geben, wenn sich zeigt, dass der Menschen tiefstes Sehnen in jenen Zeiten identisch mit dem in unseren Tagen ist.