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einer Formelsprache ahnen liessen, teils durch verknotete und radförmig gewundene und wie die Gabeleien der \\ einranken in einander gedrangte Schriftzüge vor profaner Neugier beschützt waren. Daraus giebt er mir an, was zum Zweck der Weihe notwendigerweise vorzubereiten sei. 23. Sofort sorge ich mit Eifer und noch viel freigebiger dafür, dass dies teils durch mich selbst, teils durch meine Gefahrten angekauft wird. Und als bereits die Zeit, wie der Priester sagte, es gebot, führt er mich, in Begleitung der heiligen Schar zum nachsten Bade und nachdem er mich zuvor der gebrauchlichen Waschung übergeben, flehte er erst die Götter um Einwilligung an, wusch mich ab mit reiner Urnsprengung, führte mich wieder zum Tempel zurück, als bereits zwei Drittel des Tages verstrichen waren, steilte mich unmittelbar vor der Göttin Füsse, trug mir insgeheim einiges auf, was zu gut ist für Mitteilung und laut vor allen Zeugen befiehlt er mir, die folgenden zehn Tage nacheinander die Esslust einzuschranken, kein Tierfleisch zu essen und weinlos zu bleiben. Nachdem ich dies in ehrfürchtiger Enthaltsamkeit nach Brauch erfüllt, war schon der Tag da, an dem ich auf göttlichem Befehl zu erscheinen hatte, und in schrager Bahn zog die Sonne den Abend herbei. Siehe, da stromen von allen Seiten die Scharen der Geweihten heran, nach altem Brauch mit verschiedenen Geschenken jeder mich ehrend. Dann nach der Entfernung aller Ungeweihten fasst mich, den mit einem groben Linnengewande Bedeckten, der Priester bei der Hand und führt mich zum Innersten des Heiligtums. Vielleicht möchstest du, geneigter Leser, mit gespannter Erwartung fragen, was ferner gesagt, was getan sei; ich würde es sagen, wenn es vergönnt ware, es zu sagen, und du würdest es vernehmen, wenn es vergönnt ware es zu hören. Aber in gleichem Masse würden Ohren und Zunge, diese gottloser Schwatzhaftigkeit, jene vermessener Neugier sich schuldig machen. Dennoch will

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