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bezweckt, wie dies am letzten und ausführlichsten, mit Heranziehung ethnologischer Parallelen, Goblet d'Alv i e 11 a auseinandergesetzt hat.') Er halt es für sehr wahrscheinlich, dass die mimische Darstellung der Mythe selbst schon für einen Fruchtbarkeitszauber galt,2) wie ja auch bei den Naturvölkern gleichartige Pantomimen zu demselben Zwecke aufgeführt werden; namentlich verweist er hierbei auf die schon oben (II S. 26) erwahnte Ahnlichkeit der eleusinischen Feier mit dem "Schlangentanze" der Hopis.3) Das Wichtigste aber seien die Vorzeigung der als Talismane wirkenden "Hiera"4) und schliesslich die ■—■ von den alten Gewahrsmannern als "Legomena" (Gesagtes) bezeichneten — Beschwörungen und Zauberformeln gewesen.5)

Hieran kniipft sich die Frage, wie in der eleusinischen Feier den Mysten der Glaube an ein für sie seliges Jenseits eingeflösst wurde. Aus der Demetermythe selbst ist, wie schon bemerkt, dieser Glaube, den wir übrigens schon im ersten Berichte über die Weihen (s. II S. 14) ausdrücklich ausgesprochen finden, schwerlich zu erklaren und daher halt sich F o u c a r t, im Anschluss an seine Hypothese, dass, wie es ja auch die Überlieferung war, die eleusinische Religion vom Isis- und Osiriskulte abstamme, °) und in Bezugnahme darauf, dass in der Mysterienfeier die Schrecken der Unterwelt sowie die Freuden des Elysium gezeigt wurden,7) dass aber ohne jene soeben erwahnten "Legomena" (Gesagtes) oder "Aporreta" (Geheimnisvolles) die Einweihung für wirkungslos galt8), zur Annahme berechtigt, der

1) Eleusinia, S. 32—57.

2) Eleus. S. 55.

3) Eleus. S. 56 flg.

4) S. oben, II S. 15 u. 23.

5) Eleus. S. 55.

6) Rech. s. 1'orlg. e. 1. nat. d. myst. d'Él. S. 1—38, 74—84.

7) Rech. s. 1'orig. S. 56—59- Die Stellen, u. a. Aristeides oben, II S.32, werden wir spater eingehend beliandeln.

8) Rech. s. l'orig. S. 59—61.

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