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stellung des Totenreiches gegeben wurde. Um Foucarts eigene Worte, in welche er diese Hypothese zusammengefasst hat, hier anzuführen:

"Die Mysten durchliefen die verschiedenen Regionen der Unterwelt, dargestellt im grossen Saaie des Telesterions, um schliesslich zur Behausung der Seligen zu gelangen; wahrscheinlich wurden dann die "Hiera" enthüllt. Diese Darstellungen wurden belebt durch die Stimme des Hierophanten, der mit feierlichem Tonfall die geheimen Worte oder Beschwörungsformeln sprach, welche nötig waren um diese gefahrliche Reise zum guten Ende zu bringen. Dies war die grosse Offenbarung der Mysterien und ihr wesentlicher Teil."')

Vielleicht liesse sich diese Hypothese F o u c a rt s, die, was man auch dagegen einwenden möge, immerhin einen beherzigungswerten Fingerzeig zur Lösung des Ratsels, soweit dieses möglich ist, giebt, auf die kleinen Mysterien, die ja, nach einer II, S, 10 erwahnten Stelle des Klemens v. Al. "eine Grundlage der Unterweisung hatten, beziehen. Schr merkwürdig ist auch die gleichfalls schon a. a. O. angeführte Stelle der "Philosophoumena": "Die kleinen Mysterien sind die der unterirdischen Persephone, betreffs welcher Mysterien und des Weges, der dorthin führt, breit und geraumig und die Hingeschiedenen zur Persephone bringend. . .. der Dichter sagt:

Unter der Erde befindet ein Steg sich, mit zackigen Felsen,

Hohl zwar und schlammig, doch führt er am besten die Seelen der Toten

Hin zum lieblichen Hain Aphrodites, der weithingeehrten.

Meinecke schrieb diese Verse dem Parmenides, Göttling dem Athener Pamphos zu, Petersen halt sie für einem der Aphrodite geweihten homerfchen Hymnos entnommen und verweist rücksichtlich der Verwandtschaft Aphrodites mit Persephone — denn man sollte hier eher

l) Rech. s. 1'orig. e. 1. nat. d. myst. d'Él. S. 73.

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