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aber nur eine geringe Anzahl wissenschaftlich untersucht; auf ungenügend kontrollierte Tatsachen aber kann in diesem für Betrug und Tauschung nur allzugeeignetem Grenzgebiete menschlichen Wissens natürlich kein Verlass sein.

Wir wollen dennoch, der Vollstandigkeit halber, auf die Autoritat von E. von Hesse-Wartegg hin, ein Fakirstückchen von dem dieser bekannte Reisende zu Benares selbst Augenzeuge war, mitteilen.')

"Wir sassen auf der Veranda des fürstlichen Palastes. Auf der sie umfassenden Steinbalustrade standen als Schmuck einige meterhohe chinesische Vasen mit Blumen und Tropenpflanzen. Einer der Fakire lenkte unsere Aufmerksamkeit auf die letzte Vase der Veranda, etwa zehn Meter von uns entfernt, trat dann bis auf einige Schritte an sie heran und fixierte sie mit seinen grossen schwarzen starren Augen wahrend einer halben Minute, indem er seine nackten Arme ausgestreckt gegen sie hielt. Plötzlich erschien es uns, als ob die Vase sich bewegte; die Pflanzen zitterten, wie durch eine Erschütterung, endlich neigte sich die Vase ganz deutlich gegen den Fakir, bis sie einen Winkel von etwa fünfzig Grad erreicht hatte, und so blieb sie auf der Kante ihres Bodens stehen, ohne dass indessen die Pflanzen zur Ruhe gekommen waren. Trat der Fakir um einen Schritt weiter zurück oder legte er auch nur seinen Oberkörper nach rückwarts, so folgte der obere Teil der Vase in derselben Richtung, trat er vorwarts, so wich die Vase zurück; das wiederholte er mehreremale. Dann fuhr er mit seinen Armen mehrmals durch die Luft, wie um ein unsichtbares Band zu zerreissen, das ihn mit der Vase verband, und diese steilte sich wieder aufrecht auf ihren gewohnten Platz.

Obschon wir uns überzeugt hatten, dass niemand sich in der Nahe der Vase befand, und die Veranda einige Meter

i) Zauberkünste der indischen Fakire II in Paheim, 39. Jhg. (1902/3) Nr. 5, S. 22.

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