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tief abfiel, musste ich doch naturgemass annehmen, dass der Fakir über verborgene Helfer verfügte oder auf irgend eine Art mit der Vase verbunden war.

Ich frug ihn deshalb, ob er dasselbe Kunststück mit einer ahnlichen Vase auf der entgegengesetzten Seite der Veranda vornehmen könnte. Sofort schritt er auf diese zu und liess auch diese die unerklarlichen Bewegungen ausführen! Hatte der Fakir, auf eine solche Frage gefasst, auch für die anderen Vasen die entsprechenden Vorbereitungen getroffen? Jedenfalls war das Kunststück geradezu verblüffend." ')

In der Hoftnung, dass der takir diese Leistung auch einmal unter Umstanden, welche jeden Betrug ausschliessen, vollbringen möge, wenden wir uns jenem Medium zu, das sich in der Tat wiederholt mehreren nicht unrühmlich bekannten Vertretern der modernen Wissenschaft zur Verfügung gestellt hat und über welches die Debatten noch nicht geschlossen sind: Eusapia Paladino.2)

Prof. A. Lehmann, der trotz seiner entschiedenen Abneigung gegen den "Aberglauben" prinzipiell behauptet: "Kein besonnener Forscher wird in unseren Tagen von vornherein die Möglichkeit leugnen, dass es noch unbekannte Kr aft e in der menschlichen Natur geben kann"3) und auch anerkennt, dass jene Untersuchungen mit Eusapia "besonders durch die Sorgfalt, mit der sie angestellt sind, ein grosses Interesse haben",4) spricht sich doch schliesslich dahin aus, dass, als Eusapia sich "unter die kritischen und besonnenen

1) Aehnliches soll nach Marco Polo, 56. Kap., in der Übers. von Bürck 2. Aufl. 1855, S. 250 flg. am Hofe des Grosskhans von gleichfalls (aller Wahrscheinlichkeit nach) indischen Magiern verrichtet sein.

2) Am vollstandigsten sind die Experimente mit Eusapia zusammengefasst von A. de Rochas in L'extériorisation de la motricité. Recueil d'expériences et d'observations, wovon die erste Auflage in 1896 und die vierte, (vermehrte) in 1906 erschienen ist.

3) Abergl. u. Zaub. S. 312.

4) Abergl. u. Zaub. S. 311.

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