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lei') berichtet. Wir werden spater sehen, dass auch die mediumistischen bzw. spiritistischen Erscheinungen treffendere Analogien hierzu als zu jenen Bildzaubereien bieten.

Es wird Zeit nach diesen Ausführungen zu unserm Ausgangspunkte zurückzukehren.

Wir haben oben (S. 101 flg.) gesehen, wie Origenes die Mysterien des Antinoos und folglich auch die des "alexandrinischen ' Kultes, denen jene nachgebildet waren,2) für das Werk von Damonen und Magiern erklart. Ahnliches ist zu finden in dem sg. "Bekenntnis Cyprians",3) zwar nur einer Dichtung, die uns aber wertvolle Aufschlüsse über das religiöse Leben jener Zeit giebt.4) Der Magiër Cyprian nl., eine sagenhafte, von dem gleichnamigen Kirchenvater wohl zu unterscheidende Persönlichkeit, erzahlt in demselben, welchen Kuiten und Lastern er sich ergeben habe und berichtet hierbei auch manches von den Geheimnissen des Nillandes, 3 • ) • • • zwanzig Jahre alt kam ich zu den Agyptern nach Memphis und dort in die Heiligtümer zugelassen, erfuhr ich, wie die Damonen sich mit den irdischen Dingen ver¬

des Platon" und die "Theologischen Elemente" studiertunddie verloren gegangenen Schriften über die Zaubergöttin Hekate, die Zauberbeschwörungen und analoge Gegenstande nicht mit in Anschlag gebracht hat. Übrigens ist schon von Lob eek, Aglaoph. I, S. 99—115 manches hierzu gehorige gesammelt worden.

1) Leb. d. Prokl. 6, 7, 28, 30—33.

2) Über Hadrian als Verehrer der agyptischen Götter vgl. Drexleru. d. W. Isis Sp. 404: "Unter Hadrian, der seinen schonen Liebling Antinoos unter dem Bilde agyptischer Gottheiten darstellen liess (D i e t r i c h s o n, u. d. W. Antinoos) und seine Villa in Tibur mit agyptischen Denkmalern anfttllte, erscheinen zum erstenmal die Gottheiten des Nillandes auf den Münzen eines römischen Kaisers."

3) Es ist in der Maurinerausgabe von 1726 den Werken des T. Caeciüus Cyprianus hinzugefugt, lasst aber rücksichtlich des Textes vieles zu wünschen übrig.

4) Es ist das Verdienst Dieterichs, hierauf die Aufmerksamkeit gelenkt zu haben, Abraxas S. 116.

5) Die nachfolgende Stelle ist schwer verstandlich und zum Teil verdorben.

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