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"vielnabeligen" Kuchen.1) Dass Weihrauch verwendet wurde, ist als selbstverstandlich vorauszusetzen.2) Und was die eigentliche Feier betrifft, so hat einer der berufensten Forscher ausdrücklich erklart, es sei richtiger, von den "Zaubereien" als von den "dramatischen Aufführungen" der heiligen Nachte zu reden.3) Denn bei derartigen, ihrem Ausseren nach mehr oder weniger pantomimischen,4) Darstellungen lagjaunzweifelhaft der Gedanke von der Identitat des Zaubernden mit der Gottheit zu Grunde.5) Auch tritt bei den wenigen uns überlieferten Einzelheiten der eleusinischen Feier das Magische deutlich hervor. So erinnert uns, von den II S. 11 erwahnten Symbolen der kleinen Mysterien der Kreisel (Rhombos) unwillkürlich an das gleichnamige Zauberwerkzeug, und sehr bemerkenswert ist es, wenn in einem Scholion zu Klemens v. Al. eine Art Kreisel (Konos) erklart wird als uein Stückchen Holz, woran man eine kleine Schnur befestigte, und das man bei den Weihen im Kreise drehen liess, um Gerausch zu machen."0) Wenn der Hierophant beim Hilferufe der Kore ein ehernes Becken schlug, so wird dieses die Abwehr böser Geister bezweckt haben. Wenn, wie es zu Pheneus, und ahnliches auch wohl zu Eleusis geschah, der Priester sich eine Maske vorband und mit Stöcken die Erde schlug, (s. o. II S. 23) so ist dieses als

1) Klemens v. Al., Ermahnungsred, S. 19 Ed. Pot. Ed. Stahlin I, S. 17.

2) Vgl. z. B. über Raucherwerk bei den Mysterien der Demeter Despoina zu Lykosura (Arkadien) Nillson, Griech. Feste von relig. Bedeutung mit Ausschluss der attischen (1906) S. 345.

3) Gruppe, u. d. W. Orpheus in Rosch. Lex. Myth. III Sp. 1137.

4) S. oben II, S. 19.

5) Vgl. V S. 86.

6) Bei Lob eek, Agl. S. 700, vgl. oben, II S. 11 Anm. 5). Noch sei hier erwahnt, dass eines der anderen Symbole "Strobilos", welches L o b ec k a. a. O. als "Brummkreisel" auffasst, auch "Fichtenzapfen" bedeuten kann, und dass Fichtenzapfen in der Magie Verwendung fanden, vgl. Pap. Parth. II, 25 u. 74.

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