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sichtig genug ist und zum primitiven Charakter des Festes sehr gut passt. Was aber jene ratselhaften und vielleicht verderbten Worte «Kongx Ompax" betrifft, welche früher allgemem für die Schlussformel der eleusinischen Weihen galten, von Lobeck jedoch mit Verhöhnung dieser Ansicht, als sehr banale Schlussworte, etwa unserm "Basta!" ahnlich, gedeutet sind,') so ist zwar einerseits diese Deutung des geistvoJlen, doch überskeptischen Rationalisten nicht haltbar, anderseits jedoch der in Frage stehende Ausdruck keineswegs auch nur mit einiger Sicherheit der eleusinischen Feier,2) wenn auch wohl irgend einer Weihe, zuzuschreiben.

Aber nicht nur Ernte- und Kindersegen erwartete man vom segensreichen Einflusse der eleusinischen Mysterien. Aristeides behauptet in seiner schon II S. 31 flg. zitierten Rede, S. 420 Ed. Dind. und Ed. B. Keil II S. 30 "unlaugbar war diese Festversammlung die Reinigung von Rasereien und von jedem sonderbaren Unglücksfalle" und in der palatinischen Anthologie erzahlt IX, 298 ein vormals Blinder folgendermassen seine Heilung:

Hin zum Heiligtum führte ein Stab mich, als noch ich profan war;

Nicht an der Weihe und nicht hatt' an der Sonne ich Teil.

Aber die Göttinnen machten zum Mysten mich beider. In jener Nacht, das weiss ich, entwich mir von den Augen die Nacht.

Stablos kehrt' ich zurück nach der Stadt, die Weihen der Deo Preisend mit dankbarem Mund, doch mit den Augen noch mehr.

Über dieses Epigramm und die zu Eleusis gefundenen Votivgeschenke vgl. Rubensohn in Ath. Mitt. XX, S. 360—367, der mit Heranziehung von Pausanias VII, 21, 5 zeigt, dass solche Wunderheilungen dem Demeterkult überhaupt nicht fremd waren.

Bei einem spateren griechischen Rhetoren, Sopater, wird u. a. als Übung und Vorbild eine Verteidigung des Peri-

1) Aglaoph. I S. 775—781.

2) Wie es noch Harrison anzunehmen geneigt ist, Proleg. S. 161 Vgl aber Dieterich, Eine Mithrasl. S. 216.

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