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die Einsamkeit nahe am Meeresstrand zurückziehen, sich wiederholt baden und streng fasten.') Dadurch gerat er zuletzt in einen überspannten Zustand, hat Visionen und erfahrt allerlei, was er Niemanderh mitteilt, doch immer wendet er sich spater im Stillen an jenes Wesen, das sich ihm in der Ekstase offenbart hat. Sehr bemerkenswert ist es, dass sie hierbei auch von ihren Schutzgeistern zu Mysterienfeiern inspiriert werden, welche die Darstellung von Vorfallen, die mit ihrer Mythologie verknüpft sind, bezwecken.') Glaubt z. B. irgend einer solcherweise zum Leiter einer mystischen Feierlichkeit berufen zu sein, so denkt er sich aus, in welcher Ordnung und Gewandung, mit welchen Gesangen und Tanzen diese geschehen soll, und teilt sein Vorhaben einigen Auserwahlten mit, welche er alsdann unter strengster Geheimhaltung einübt. Plötzlich tritt er mit seinen Helfern vor den erstaunten Stammesgenossen auf. Hat die Darstellung Erfolg, so wird sie wiederholt und schliesslich als eine regelmassige Feier betrachtet; daher kommt es, dass manche dieser Weihen von Alters her, manche erst seit kurzem bestehen. Zuerst finden die geheimen Zeremonien, insbesondere zur Nachtzeit, statt.3) Die Teilnehmer schreien wie die Eulen und heulen wie die Wölfe. Durch Getrommel wird der Donner nachgeahmt. Sobald dieses Gerausch sich horen lasst, ergreift Schrecken die Ungeweihten und sie fliehen davon. Die erste öfïfentliche Zeremonie ist eine Prozession der Geweihten, welche blutige Einschnitte in ihre Arme und Beine erhalten haben.4) Maskentanze und pantomimische Darstellungen sind das Beachtenswerteste der übrigen Feier.5)

1) J. G. Swan, The Ind. o. Cape Flattery S. 63.

2) J. G. Swan, The Ind. o. Cape Flattery S. 66.

3) J. G. Swan, The Ind. o. Cape Flattery S. 67.

4) J. G. Swan, The Ind. 0. Cape Flattery, S. 68.

5) I. G. Swan, The Ind. 0. Cape JFlattery, S. 69 flgg.

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