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VIII.

"ICH GING BIS ZUR GRENZE DES TODES".

Dass ein derartiger Ausdruck dem Mysterienwesen nicht fremd war, bezeugt auch Firmicus Maternus "Üb. d. Irrt. d. prof. Rel." XVIII, S. 102 Ed. Halm: "In einem gewissen Tempel sagt der dem Tode zu Weihende (homo moriturus), um in das Innere zugelassen zu werden: "Aus dem Tamburin habe ich gegessen, aus der Kymbel getrunken, ich bin ein Myste des Attis1) geworden," welche Stelle E. Maass, mit Heranziehung von Diels, Sibyll. Blatter, S. 122, trefflich erlautert hat, Orpheus S. 176 Anm. 3). Doch nimmt es Wunder, dass diesem scharfsinnigen Gelehrten hierbei jenes bekannte Fragment des Dialogs "Über die Seele," 2, von Plutarch, oder, nach seiner Ansicht, von Themistios,2) entgangen ist, worin der Sterbende mit einem Einzuweihenden verglichen wird. "Dann widerfahrt der Seele dasselbe als denj enigen, welche in die grossen Weihen eingeführt werden, weshalb auch das Wort dem Worte und die Tatsache der Tatsache des Sterbens (teleutan) und des Eingeweihtwerdens (teleisthai) entspricht." Der Einzuweihenden harrt nl. dasselbe als der Sterbenden: "Zuerst Irrungen und ermüdende Umlaufe und inmitten der Finsternis gewisse verdachtige und nicht zum Ziele führende Gange und sodann vor dem Vollzug der Weihe selbst alles Schreckliche, Schaudern und Zittern und Schweiss und Entsetzen," vgl. auch die anderen gleichfalls VI S. 154 angeführten

1) Vgl. li, S. 24. 2) Vgl. VI, S. 154 Anm. 5).

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