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beiden irgend etwas bestande, was die Kommunikation herstellt, so nehmen wir an, dass von dem, welcher magnetisiert, eine Substanz ausgehe, die auf den Magnetisierten in der durch den Willen des Magnetiseurs vorgezeichneten Richtung übertragen wird. Diese Substanz ist dieselbe, welche uns am Leben erhalt und wir nennen sie das magnetische Fluidum."') Deleuzes Auffassung ist in Frankreich lange massgebend geblieben; neuerdings indessen hat H. Durville eine an Mesmer erinnernde Theorie entwikkelt, dass nl. der Magnetismus eine Art Atherschwingung, d. h. eine Bewegungsart sei.2) Auch bei den deutschen Anhangern des tierischen Magnetismus gehen die Theorien weit auseinander. Kieser entwickelte die Lehre von einer "tierisch-magnetischen Kraft der Metalle," Siderismus und von einer gleichartigen der Erde entströmenden Kraft, Tellurismus3). Passavant, Kern er u. a. nahmen einen feinen, vermittelst der Nervenstrange durch den Körper geleiteten Stoff als Nervenather, Nervengeist, Lebensgeist an.4) Reichenbach behauptete, im menschlichen Körper sei eine feine Strömung vorhanden, welche er "Od" nannte und deren leuchtende Austrahlungen bei haufig wiederholten Experimenten sensitive Zeugen in der Dunkelkammer gesehen hatten.5) Und wie in der Theorie, so gehen auch in der Praxis die Ansichten der Magnetisten weit auseinander : nur darin diirfte Übereinstimmung herrschen, dass man die Heilung vorzüglich durch "magnetische Striche" d. h. gewisse eigentümliche Handbewegungen zu bewirken sucht; das Eintreten des " magnetischen Schlafes" ist hierzu nicht immer erforderlich.

1) Bei H. R. P. Schroeder, Gesch. d. Lebensmag. S. 425.

2) H. Durville, Traité expérimental de magnétisme (1894/96).

3) H. R. P. Schroeder. Gesch. d. Lebensmag. S. 101 flg. u. 193 f. f.

4) H. R. P. Schroeder, Gesch. d. Lebensmag. S. 493 flg.

5) H. R. P. Schroeder, Gesch. d. Lebensmag. 3. 503 flgg.

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