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Untersuchungen bestatigt ist. So sagt Maspéro in seinem Aufsatze: "Das Ritual des Begrabnisopfers"') u. a. Folgendes: "Die Götter hatten zu ihrer Verfügung Krafte von verschiedner Art, teils ihnen oder wenigstens gewissen unter

ihnen angeboren, wie die Lebenskraft Sa-ni-ankhou)

teils ausserliche, wie die Hexereieti (| u hikaou) der

Magie", S. 307 und "Die ihnen angeborne Kraft (^, •m) scheint von den Agyptern gehalten worden zu sein für eine Art Geist, ein Fluidum, jenem analog, das man bei uns mit verschiedenen Namen, magnetisches Fluidum, Aura u. s. w. benennt. . . . Diese Kraft wurde übertragen durch Auflegung der Hande und vermittelst förmlicher Striche

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über den Nacken oder das Rückgrat des Patienten S. 308. Auf einer Stele hat man die Schilderung der magnetischen Heilung einer Schwagerin Ramses' XII zu entdecken geglaubt2). In dem schon V, S. 87 Anm. 6) erwahnten demotischen Zauberpapyrus ist wiederholt von einer Art Divination die Rede, wobei dem Magiër geboten wird, einem Knaben die Augen zu schliessen, eine Beschwörung über sein Haupt auszusprechen, col. XVI, 25, ihm dasselbe mit dem Zeigefinger der rechten Hand zu berühren, col. XVI, 29, bzw. auch die Hand ihm auf die Augen zu legen, col. XXV, 15 u. 20, und den Knaben unverwandten Blickes in die Flamme eines Lichtes schauen zu lassen, col. XVII, 16, also magnetische Manipulationen, Suggestion, hypnotisches Starren3). Auch im Paris. Pap. wird beim "Nieder-

1) I11 Étud. d. myth. e. d'arch. égypt. I (1893) 283—324.

2) Es gilt hier jene Inschrift, welche Lauth in seinem Aufsatze "Prinzessin Bentrosch u. Sesostris II" in Sitzungsber. Bayr. Ak. Wiss. 1875, I S. in—158 übersetzt und erlautert hat. Vgl. ferner F. Lambert, Vor 3000 Jahren. Hypnotismus und Elektrizitat im alten Agypten, in Sphinx V, 25 (Jan. 1888) S. I—12, von Kiesewetter in Okkult. d. Alt. I S. 271—278 teilweise übernommen.

3) Brugsch hat in "Aus dem Morgenlande" S. 47 flgg. (bei Stoll,

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