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guten Versuchsperson'en zu tun, glaubte aber doch auch in diesem Falie Resultate erhalten zu haben, welche nicht durch blossen Zufall zu erklaren seien. In seinein wichtigen Artikel: "La suggestion mentale et le calcul des probabilités" ') bespricht er eine grosse Anzahl von ihm mit strenger Inachtnahme wissenschaftlicher jjVorsicht genommener Experimente und vergleicht die dabei erhaltenen Resultate eingehend mit jenen, welche man zufalligerweise erwarten konnte. Bei Serien von ungleicher Lange mit im Ganzen 1833 Proben mit Spielkarten war die Anzahl Treffer 510, was das Zufallsresultat 458 um '/io übertraf. Richet glaubte aus diesen (und noch anderen) Proben, wenn auch nicht mit Sicherheit, so doch mit Wahrscheinlichkeit die folgenden Schlüsse ziehen zu können2): 1) "Der Gedanke eines Individuums lasst sich ohne Zuhilfenahme ausserlicher Geberden auf den Gedanken eines Individuums in seiner Nahe übertragen. 2) Diese mentale Übertragung des Gedankens findet bei verschiedenen Personen in verschiedenem Masse statt; die Aufnahmeund Übertragungsfahigkeit ist ausserst veranderlich bei denselben Personen3). 3) Diese mentale Übertragung ist im allgemeinen unbewusst, in diesem Sinne, dass sie eher auf die unbewusste als auf die bewusste Intelligenz des Individuums, welches wahrnimmt und des Individuums, welches übertragt, wirkt. 4) Bei ausgewachsenen, gesunden, und weder hypnotisierten noch zu hypnotisierenden Personen übertrifft der Wahrscheinlichkeitsgrad dieser Mentalsuggestion nicht 710".

Hiergegen suchte Preyer, der in seiner Broschüre "Die

1) In Rev. phil. Tom. XVIII (Juill. a Déc. 1884) S. 609—674; vgl.auch Gurney, Phanl. o. t. Liv. I S. 31 — 33 f.f. und Ochorowicz, De la sugg. ment.2 S. 65—69.

2) La sugg. ment. S. 616 flg. u. 632, etwas verkürzt.

3) Auch Richet bemerkt S. 627, dass, wenn man an einem und demselben Tage mehrere Serien Experimente mache, die ersten am besten gelangen.

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