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Das antike Mysterienwesen in religionsgeschichtlicher, ethnologischer und psychologischer Beleuchtung

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IX.

"ICH BETRAT PROSERPINENS SCHWELLE".

Unzweifelhaft beziehen sich diese Worte auf eine Schau des Totenreiches, wie denn auch Drexler in seiner schon III, S. 34 Anm. i) und öfter zitierten Monographie über Isis Sp. 468 sagt, dass "die in ihre Mysterien Einzuweihenden die Schrecken der Unterwelt zu sehen bekamen".') Das Gleiche war auch zu Eleusis der Fall. Die Feier daselbst galt ja, wie wir an einer II S. 31 flg. und VI S. 154 angeführten Stelle des Rhetoren Aristeides gesehen haben, für das "Schauervollste" und Lukian hat in der "Höllenfahrt", 22 bei der Schilderung des Hades zugleich auch an eleusinische Zeremonien gedacht. Er lasst nl. einen gewissen Mykillos, nachdein er über die unterirdische Finsternis, worin alles gleich und von derselben Farbe sei, geklagt, an Kyniskos, einen Philosophen, die Frage richten: "Sage mir, o Kyniskos, denn offenbar warst du in die eleusinischen Mysterien eingeweiht, ist es hier nicht gerade so wie dort ? Siehe, da kommt ja eine Fackeltragerin mit furchtbarem, drohendem Bliek heran! Ist es etwa eine Erinnys?"2) und es ist die Furie Tisiphone. Man kann hieraus schliessen, es seien bei den II S. 18 flg. erwahnten pantomimischen Darstellungen des Mythos auch Vorgange aus der Unterwelt vor Augen

1) Vgl. auch Lafaye u. d. W. Isis in Dict. ant. gr.-rom. V, S. 582.

2) Prof. Hartman hat u. E. an dieser Stelle mit Recht das zweite E5 AÉ76/5 getilgt, die Lesart yovv bevorzugt und diesen Satz dem Mikyllos zuerteilt, Museum, 14. Jhg. (1906/7) Sp. 408 flg.