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Das antike Mysterienwesen in religionsgeschichtlicher, ethnologischer und psychologischer Beleuchtung

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2, g. In den Evangelien Matth. XIV, 25—31, Mark. VI, 48—50, Joh. VI, 19 flg. wird erzahlt, wie Jesus auf dem Meere wandelte.') lm "Bekenntnisse Cyprians" versichert Prg. 12 der Magiër: "Ich habe, dazu aufgefordert, erwirkt dass man... auf dem Meere wandelte." Aber hinsichtlich der Mysterien ist u. W. etwas derartiges nicht überliefert, man müsste denn, mit du Prei, die Angabe des obengenannten Nonnos, des Kommentatoren zu Gregor von Nazianz, dass nl. die in den Mithrasdienst Aufzunehmenden eine Stufenreihe von 8o(!) Prüfungen zu durchlaufen hatten, wie "zuerst viele Tage lang eine grosse Wasserstrecke zu durchschwimmen" hierauf beziehen, wie er es in Myst. d. alt. Gr. S. 78 flg. folgendermassen getan hat: "Das Schwimmen durch grosse Wasser konnte natürlich keine Schwimmprobe im gewöhnlichen Sinne des Wortes sein, denn von einem Nichtschwimmer konnte vernünftigerweise nichts andres erwartet werden, als dass er ertrank". Letzteres ist unzweifelhaft richtig, aber man bedenke es wohl (was bei der in Rede stehenden Frage überhaupt nicht genug berücksichtigt wird) dass in den Mithrasmysterien keine Frauen2) zugelassen wurden und die Anhanger zum grossen Teile, ja an manchen Orten vielleicht ausschliesslich Soldaten waren. Dass aber Soldaten, der rauhen Art des Mithrasdienstes gemass, sich unter anderen Prüfungen auch einer Schwimmprobe — die Überreste der Mithraeen sind fast alle in der Nahe von Flüssen oder des Meeres gefunden3) — unterzogen haben, ist durchaus so unglaublich nicht. Es liegt klar zu Tage, dass der Bericht des Nonnos übertrieben ist; für ganzlich ersonnen aber braucht man ihn nicht zu halten. Eine, wie

1) Vgl. hierüber G. A. van den Bergh van Eysinga, Indische Einflüsse auf evangelische Erzahlungen (1904) S. 45—49.

2) Oder doch nur in seltenen Ausnahmefallen, s. oben, III, S. 57.

3) Vgl. die "Carte de la diffusion des mystères de Mithra" ara Schlusse des ersten Bandes von Cumont, Text. e. Mon.