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Das antike Mysterienwesen in religionsgeschichtlicher, ethnologischer und psychologischer Beleuchtung

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Auch bei dieser Frage wiederholt sich, ganz wie bei der ihr wesensverwandten über das Fortleben der menschlichen Individualitat nach der Auflösung des Körpers, vgl. IX, S. 2 53 flgg. gewöhnlich das fruchtlose Ringen kritikloser Leichtglaubigkeit mit unüberlegtem Apriorismus. Selbst Philosophen wahren, sobald von "Geistern" die Rede ist, keineswegs immer die nötige Besonnenheit. Wenn Plotin, wir wir schon V, S. 99 flg. gezeigt, das Dasein von Damonen, d. h. von aussermenschlichen, ohne grobstofflichen Körper wirkenden Intelligenzen lehrt, so ist dies freilich mit seiner Weltanschauung in Harmonie; Hegel aber hat in dem IX, S. 263 flg. angeführten und auch hier zu beziehenden Ausspruch die Existenz eines derartigen Geisterreiches ohne jegliches Raisonnement, also in höchst unphilosophischer Weise, geleugnet. Die psychische Forschung unserer Tage befleissigt sich hierin einer sehr strengen Zurückhaltung; die moderne Theosophie jedoch und der französische Okkultismus gönnen grade auf diesem Gebiete den gewagtesten Spekulationen und den buntesten Phantastereien freien Lauf.

So sehr man aber auch vor den französischen Okkultisten, wie Eliphas Lévy (Constant), Saint-Yves d'Alveydre, Stanislas de Guaita, Papus (Dr. Encausse) auf der Hut sein soll, so dürften doch gewisse Tatsachen, welche letzterer in seinem Werke "La Magie et 1'Hypnose" (1897) S. 104—128 heranzieht, der Beachtung würdig sein. Es gilt hier nl. eine Reihe Experimente, welche der von uns schon III S. 47 Anm. 1) und öfter genannte Oberst A. de Rochas mit einer ausserst sensitiven Versuchsperson, Namens Laurent, gemacht hat.

A. de Rochas brachte hierbei das Medium in einen sehr tiefen Grad der Hypnose, worin er es seine Wahrnehmungen und Gefühle mitteilen liess. Laurent versicherte, er sehe einen phantomartigen "Doppelganger" seinem eigenen Körper entschweben und A. de Rochas behauptet