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zu bewegen schien'), wahrgenommen. Indessen sind dieses doch halluzinatorische und im wesentlichen subjektive Vorgange; wenn aber auf spiritistischen Sitzungen auch die nicht mediumistisch veranlagten Teilnehmer allerlei Lichterscheinungen zu sehen behaupten, so hat es bisweilen doch den Anschein, dass dabei ein Eingriff in die objektive Realitat der den anerkannten Sinnen wahrnehmbaren Welt vorliegtJ). Auch in dieser Hinsicht sind die Experimente mit Eusapia Paladino wohl die bemerkenswertesten; es möge daher eine Stelle aus den kürzlich (1907) veröffentlichten und von Prof. Morselli als vollkommen korrekt anerkannten Berichten L. Bazinis hier angeführt werden3): "Wir beginnen ein Gesprach über die leuchtenden Erscheinungen, die manchmal bei Eusapia beobachtet wurden und die wir in diesen Sitzungen noch nicht gesehen haben, und gleich darauf erscheint ein Licht auf den Knieen des Mediums, erlischt, zeigt sich wieder auf dem Kopfe der Eusapia, gleitet von ihrer linken Seite hinunter, wird heller und verschwindet auf der Höhe ihres Nackens. Die kurze Dauer dieses kleinen wandernden Lichtes hat mir nicht erlaubt, es genauer zu beobachten, aber ich hatte den Eindruck eines abgegrenzten und nicht rauchenden Lichtes, wie etwa Dampfe von Phosphor es geben könnten; es war ein Licht, das sich am ehesten mit jenem eines Glühwiirmchens vergleichen liesse, d. h. bald heller, bald blasser, grünlich leuchtend".

Sollten aber auch diese objektiven mediumistischen Lichtphanomene durch einwandfreie Proben, mit sorgfaltiger Benutzung der Photographie, über allen Zweifel sichergestellt werden, so waren es doch nur höchst seltene und unbe-

1) Gurney, Phant. o. t. Liv. II S. 176.

2) Vgl. J. Maxwells treflliches Werk Les phénomènes psychiques. Recherches, Observations, Méthodes3, (1906) S. 118—162.

3) Bei Loewenfeld, Somn. u. Spir.2 S. 65.

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