Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

von den Erscheinungen der Götter und Damonen geschadigt zu werden. Jedenfalls aber geht aus dem Berichte des Pausanias und aus anderen, in V herangezogenen Stellen deutlich hervor, wie fest man allgemein davon überzeugt war, dass in den mystischen Zeremonien der agyptischen Kulte Gespenster und Götter erschienen.

Dass auch in den Mithrasmysterien dergleichen Vorgange stattfanden, ist nach dem Vorhergehenden selbstverstandlich und Cumont hat daher auch die oben erwahnte Anekdote von Gregor von Nazianz auf eine Mithrasweihe bezogen, Text. e. Mon. I S. 357, obgleich, wie schon gesagt, dabei eher an eine Beschwörung der Hekate zu denken sein dürfte. Ferner führt er noch S. 360 flg. eine bemerkenswerte Stelle aus Zacharias dem Scholastiker (etwa 514 n. Chr.) an, worin die Meinung bekampft wird, dass die Götter das Zeichen des Kreuzes nur deshalb flöhen, weil es dieselben daran erinnere, dass ein Mensch eines gewaltsamen Todes gestorben sei: "Und wenn dieses wahr ist, meine Brüder, wenn die Götter dasjenige fliehen, was sie daran erinnert und was darauf hindeutet, dass Menschen gewaltsam gestorben sind, warum zeigen in den auf die Sonne bezüglichen Mysterien die angeblichen Götter den Eingeweihten sich nur dann, wenn der Priester ein Schwert, befleckt mit dem Blute eines gewaltsam getöteten Menschen vorzeigt?... Aus diesem Grunde stimmen sie nicht eher darin zu, ihre Offenbarungen zu gewahren, bevor sie einen durch ihre Ranke gewaltsam getöteten Menschen sehen, der ihre Orakelsprüche hervorruft. Aus diesem Grunde haben sie auch befohlen, dass man ihnen Menschenopfer darbringe, wie es jene melden, welche diesen Gegenstand behandelt haben, insbesondere Porphyrios, der sich gegen die Wahrheit ereiferte". Zacharias dachte hierbei gewiss an Porph. Üb. d. Enthalt. II, 56, nl.: "Pallas, der, zur Zeit des Kaisers Hadrian, die beste zusammenfassende Darstel-

Sluiten