is toegevoegd aan uw favorieten.

Das antike Mysterienwesen in religionsgeschichtlicher, ethnologischer und psychologischer Beleuchtung

Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

Ergebnisse seiner vielen mit Fl. Cook gehaltenen Sitzungen zusammenfasst, sind nicht nur durch Weglassung wichtiger Détails unzulanglich, sondern zeugen auch von einem zumal bei derartigen "Experimenten" höchst bedenklichen Mangel an Ernst').

Zwar verwendet Crookes viele Mühe darauf, zu zeigen, das beobachtete "Phantom" sei mit dem Medium nicht identisch gewesen2) und gewiss war dies auch bei zwei (im Hause der Fl. Cook gehaltenen) Séancen der Fall3), aber damit ist doch noch keineswegs bewiesen, dass es sich hierbei wirklich um eine Geistererscheinung handelte und wenn Crookes am Schluss des dritten Briefes die Annahme, ein fünfzehnjahriges "unschuldiges Schulmadchen" habe drei Jahre lang einen so "riesenhaften" Betrug in Scene gesetzt, für vernunftwidrig erklart, so liesse sich u. E. wohl mit grösserem Rechte behaupten, dass im Gegenteil mancher Backfisch gerade ein rechtes Vergnügen daran haben dürfte, sogar eine wissenschaftliche Berühmtheit buchstablich hinters Licht zu führen4).

mit dem Wiederabdruck von Crookes' Artikel im "Quarterly Journal of Science" unter dem Titel "Researches in Spiritualism" (ohne Jahreszahl) publiziert. Wir mussten uns jedoch mit der französischen Übersetzung von J. Alid el, Nouv. Expér. s. 1. Force psychique, par W. Crookes (1897), S. 181—196 begnügen.

1) lm zweiten Briefe, Übers. v. Alidel S. 187 flg., versichert Crookes, Katie sei auf einer Sitzung mit grosser Vollkommenheit erschienen und er habe sich des Eindruckes nicht erwehren können, dass eine lebende Frau und nicht ein Besucher aus der anderen Welt sich an seiner Seite befande: "Da ich also dachte, dass, falls ich keinen Geist in meiner Nahe hatte, es wenigstens eine Dame war, so bat ich sie um Erlaubnis, sie in meine Arme schliessen zu dürfen. .. Diese Erlaubnis wurde mir gefalligst erteilt und folglich machte ich Gebrauch davon — in schicklicher Weise, wie es jeder wohl erzogene Mann in diesen Umstanden getan hatte".

2) Zw. Brief S. 189 flg., Dritt. Brief S. 194 flg.

3) F. Podmore, Mod. Spirit. II 3. 155 und A. Lehmann, Abergl. u. Zaub.2 S. 330.

4) A. Lehmann, Abergl. u. Zaub.2 sagt zwar S. 332, dass hierbei von einem "bewussten' Betrug seitens des Mediums keine Rede zu sein braucht,