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Das antike Mysterienwesen in religionsgeschichtlicher, ethnologischer und psychologischer Beleuchtung

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sichert, er und sein Medium hatten, ohne übrigens eine förmliche Sitzung zu halten, zu gleicher Zeit eine "entzückende Frauengestalt", deren Physiognomie "sehr sanft und von seltener Schönheit" war, gesehen, Les phén. psych.3 S. 140 flg. Wenn ferner jene "Erscheinungen", wie O. Gruppe Gr. Myth. u. Rel. I S. 54 aus Plut- Phok. 28 (s. oben S. 324), vgl. Dio Chrysost. Red. XII, 33 flg. (s. oben, XI, S. 313) geschlossen hat, auch gehort wurden, so sollen gleichfalls die "materialisierten" Gestalten bisweilen auch Worte aussern, vgl. S. 342. Eine treffende Übereinstimmung ist es schliesslich, dass jene "Erscheinungen" den nachtlichen Zeremonien der Weihen angehörten, sowie auch die spiritistischen "Phantome" bekanntlich im Dunkel hervortreten. Trotz alledem aber bleibt es einstweilen ein höchst verfangliches Wagnis, die mystischen "Erscheinungen" schlechthin für "Materialisationen" erklaren zu wollen. Denn die heutigen Beobachtungen, insofern sie Glaubwürdigkeit verdienen, legen den Schluss nur allzu nahe, dass es sich auch bei den "Materialisationen" nur um ausserst seltene und unberechenbare Phanomene handelt, die folglich auch bei den Geheimfeiern nur gelegentlich hatten stattfinden, schwerlich jedoch periodisch zu bestimmten Daten zuriickkehren können. Allerdings hielt man es im Altertum für möglich, Geistererscheinungen, also bzw. wohl auch "Materialisationen" willkürlich hervorzurufen, aber doch nur in sehr beschranktem Masse. Es ist höchst interessant, zu sehen, wie die magischen Papyri, in denen überdies, wie schon oben bemerkt, kaum etwas auf "Materialisationen" im eigentlichen Sinne des Wortes zu beziehen sein dürfte, das wiederholte Ausbleiben der Geistererscheinungen ausdriicklich erwahnen, vgl. Pap. Parth II, 45 Agg-» 55» 144>ja manchmal will es uns bedünken, dass die einschlagigen Vorschriften eher das Misslingen als das Gelingen dertheurgischen Operationen bezwecken sollten, vgl. Pap. Parth. I,