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sich, im Hinweis auf eine offenkundige Mystifikation eines amerikanischen Journalisten und eine angebliche der Frau H. P. Blavatsky') mit dem Ergebnis: "dass man solchen Berichten gegenüber sehr vorsichtig sein muss". Letzterer Ermahnung wird wohl jeder beipflichten; die Erweckung aber von Sinnestauschungen bei einer grosseren Anzahl Anwesender zugleich (" Massensuggestion") halt sich nach O. Stoll, Sugg. u. Hypn.2 S. 227 "durchaus im Rahmen des Möglichen" und wer das von diesem Gelehrten mit so grossem Fleisse aus allen Zeiten und Landern zusammengebrachte Beweismaterial berücksichtigt, wird sich der Einsicht wohl nicht verschliessen können, dass wir es hierbei mit Tatsachen, deren völlige Erklarung freilich noch ausstehen dürfte, zu tun haben. Denn wenn Stoll S. 162 flg. aus dem Ausdruck xahoh, "Tanz" d. h. eine Abwechslung von Pantomime, Tanz und Drama, womit die Produktionen jener amerikanischen Zauberer bezeichnet werden, den Schluss zieht, die betreffenden Sinnestauschungen seien durch eine "geschickte Kombination von verbalen und mimischen Suggestivmitteln" hervorgerufen, so scheint diese Annahme doch nicht für alle Falie, zumal nicht den in Rede stehenden Fakirtrick, hinreichend zu sein und es bedarf noch eingehender Untersuchungen und tadelloser Experimente, um über diesen interessanten aber verwirrenden Gegenstand ins Reine zu kommen.

Gesetzt aber, die Mysterienpriester hatten, in ahnlicher Weise wie die Yogins, willkürlich bei den in die nachtlichen Zeremonien Einzuweihenden allerlei nur in der Einbildung bestehende "Erscheinungen" von Göttern oder anderen übermenschlichen Wesen bewirkt, so hatten sie, nach der antiken Auffassung, wie man sie aus den oben

1) Tatsachlich aber beruft sie sich ia Is. Unv.« I, S. 472 flgg. an erster

Stelle auf Ibn Batüta, der ja auch O. Stolls Gewahrsmann ist, S. u. H.2 S. 270 flg.

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