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subjectieve: de aanschouwing en de phantasie; in de r e 1 i g i e verschijnt het Goddelijke als onafhankelijk, ja tegengesteld aan het subject. Maar de tegenstelling moet worden opgeheven en de religie is slechts in zooverre ware religie als haar dit gelukt in den cultus. Toch blijft hier het ware steeds in den vorm der voorstelling bevangen, dus nog immer vóór den mensch gesteld en niet volkomen in het denken begrepen.

De innigheid des gemoeds en van den eeuwigheids-zin echter viert hier haar hoogtijden en daarom zegt Hegel aangaande de religie, den zondag der volkeren, ergens zeer schoon: „Alle Völker wissen, dass das religiöse Bewusstsein das ist, worin sie Wahrheit besitzen und sie haben die Religion immer als ihre Würde und als den Sonntag ihres Lebens angsehen. Was uns Zweifel und Angst erweckt, aller Kummer, alle Sorge, alle beschrankte Interessen der Endlichkeit lassen wir zurück auf der Sandbank der Zeitlichkeit, und wie wir auf der höchsten Spitze eines Gebirges, von allem bestimmten Anblick des Irdischen entfernt, mit Ruhe alle Beschrankungen der Landschaft und der Welt übersehen, so ist es mit dem geistigen Auge, dass der Mensch, enthoben der Harte dieser Wirklichkeit, sie nur als einen Schein betrachtet, der in dieser reinen Region nur im Strahl der geistigen Sonne seine Schattierungen, Unterschiede und Lichter, zur ewigen Ruhe gemildert, abspiegelt. In dieser Region des Geistes strömen dié Fluten der Vergessenheit, aus denen Psyche trinkt, worin sie allen Schmerz versenkt, und die Dunkelheiten dieses Lebens werden hier zu einem Traumbild gemildert und zum blossen Umriss für den Lichtglanz des Ewigen verklart" (XI, 4).

De inhoud aller religie is daarom de verheffing des geestes tot den Absolute, den Al-omvattende, die de tegenstrijdigheden van wat bestaat verzoent.

Zoekt aldus de religie de eenheid tusschen God en mensch, de verschillende Godsdienst-vormen doen dit ieder op zijne wijze.

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